Neuerungen V17-2 Build 8600

Allgemeines

  • In der Version 17-2 wurde die Darstellung von Texten und Maßzahlen hinsichtlich Schärfe und Lesbarkeit verbessert.
  • Das Menü „Schichtenschaltung“ ist ab sofort ein nicht modales Fenster. Durch diese Umstellung kann die Schichtenschaltung welche sich neben der F7-Schnellauswahl befindet, während dem Arbeiten geöffnet bleiben. Somit lassen sich Schichten schnell ein- oder ausschalten, ohne das Fenster dafür immer wieder neu zu öffnen oder zu schließen.
  • Im "Anpassen-Menü" welches über einen Rechtsklick im Bereich der Symbolleisten aufgerufen wird, kann jetzt die neue Symbolleiste "Auswahl Umriss, Hölzer, Deckungen" aktiviert werden.
    Diese Symbolleiste wird dann automatisch oberhalb der "Programm Auswahl" fixiert.
    Mit diesen drei neuen Icons kann man innerhalb der Systeme Dach, Wand und Decke mit einem Klick zwischen Umriss, Hölzer und Deckungen schalten.
    Steht man z.B. im Wand Umriss stehen die Icons für Wand Hölzer und Wand Deckung zur Auswahl, beim Wechsel auf Dachausmittlung sind es Sparrenlage und Dach Deckung.
    Durch diese Schnell-Auswahl entfällt z.B. beim Wechsel von der Dachausmittlung auf die Sparrenlage ein kompletter Bildaufbau der Zeichnung.
    Die neuen Befehle stehen auch im "Anpassen-Menü" in der Kategorie "Programm Auswahl" zur Verfügung und können somit auch bestehenden oder neuen Symbolleisten zugeordnet werden. In dieser neuen Kategorie werden jetzt auch alle weiteren Befehle der "Programm Auswahl" aufgeführt.
  • Die Sichtbarkeitsschaltung wurde um das Icon „Zuletzt markierte Objekte am gegenüberliegenden Bauteilende wieder markieren“ erweitert. Mit dieser neuen Funktion können mit einem Klick die zuletzt markierten Objekte am anderen Ende markiert und entsprechend bearbeitet werden. Die Aktion kann auch durch das Tastenkürzel „Umschalt + Leertaste“ ausgeführt werden.
  • Das Kontroll-Center wurde für das SEMA Presenter Programm freigeschalten. Somit kann auch im Presenter auf Anhänge in Benutzerhinweisen, wie z.B. Anleitungen oder Detailpläne, zugegriffen werden.
  • Seit der Version 17-1 können Positionsrahmen nicht mehr transparent sein. Dies ist eine Folge der Umstellung auf Open GL Technik zur Darstellung der Zeichnung im 2D. Kurzfristig, als Übergangslösung gibt es eine Option „Transparenz der Positionsrahmen beim Ausdruck“ (Extras, Optionen). Dies bedeutet, dass nur auf dem Ausdruck die Positionsrahmen transparent und somit darunterliegende Zeichnungen oder Texte sichtbar sind. Somit ist gewährleistet, dass bestehende Pläne bzw. Planvorlagen aus vorherigen Versionen ohne Anpassungen verwendet werden können. Auf dem Bildschirm werden Positionsrahmen, unabhängig von dieser Option, undurchsichtig bleiben. siehe auch: Opens external link in new window www.sema-soft.de/aktuelles/technische-info-version-17-1
  • Die Umwandlung von einem Bauvorhaben in ein Presenter-Bauvorhaben wurde beschleunigt. (Fa. Essepi)

Drucken & Plotten

  • Die PDF Ausgabe wurde um einen Vorlagepfad erweitert. Der Anwender kann nun selbst entscheiden, in welchem Pfad im SEMA erzeugte PDF Dateien der Pläne liegen sollen. Bisher liegen diese immer im Ordner „PDF“ im Hausgrund des Projekts.
    Jetzt ist es möglich, einen Vorlagepfad zum Speichern für PDF Dateien einzustellen. Hierzu wurde im „Alt+F7“ im System „Allgemeines“ unter dem Reiter „Sonstiges“ das Feld „Pfad PDF-Datei“ eingeführt. Hier kann ein absoluter Pfad auf ein beliebiges Verzeichnis oder ein Pfad über SEMA Platzhalter eingegeben werden. Das PDF Archiv bezieht sich ebenfalls auf diesen Pfad. Somit ist am Plan das kleine PDF Zeichen zu sehen und die PDF kann mit Rechtsklick auf den Plan geöffnet werden.
    Hier ein praktisches Beispiel für den BV Modus 3: Es können die PDF Dateien nun z.B. über den neu eingeführten Platzhalter @V-BV-SEMPFAD@ parallel zur Projekt Datei gespeichert werden. Auf die PDF Pläne kann dann direkt und ohne das SEMA Projekt zu öffnen zugegriffen werden.
    Die weitere neue Option „Pfad und Dateiname beim PDF-Speichern immer abfragen“ wurde ebenfalls eingeführt. Wird der Haken gesetzt, kommt bei jedem Speichern der PDF Datei eine Abfrage nach Pfad und Namen. Die Vorschlagswerte sind immer der Pfad und Name aus der Alt+F7 Einstellung. Wird der Pfad bei der Abfrage geändert, bleibt dieser Pfad bis zum Schließen des Projekts erhalten. Bei Ausgabe Automatiken und wenn mehrere Pläne in der Planverwaltung gleichzeitig als PDF gespeichert werden, kommt die Abfrage nur beim ersten Mal.
    Für diese Neuerung wurde der Platzhalter @V-HAUSGRUND@ eingeführt. Mit diesem Platzhalter als Einstellung im PDF Pfad ändert sich in der Standardeinstellung nichts und die PDF Dateien werden wie bisher im Hausgrund des Projekts gespeichert.

GRD, CAD, BEM, MCAD

  • Das Menü der Layer-Schaltung wurde überarbeitet um die Übersichtlichkeit und die Bedienung zu verbessern. Durch die neue Baumstruktur werden nur noch die Layer für das aktuelle System, in dem man sich aktuell befindet, geöffnet. Über die Schalter +/- vor den Layer-Gruppen können natürlich alle weiteren Äste ebenfalls auf- oder zugeklappt werden. Außerdem besteht jetzt auch die Möglichkeit mit den zwei neuen Icons "Alle Ebenen aufklappen" und "Alle Ebenen zuklappen" alle Äste mit einem Klick zu Öffnen oder zu Schließen.
  • Für das Höhenmaß wurden zwei weitere Symbole zur Verfügung gestellt. Somit ist es jetzt auch möglich, ein gefülltes gedrehtes und nicht gefülltes gedrehtes Dreieck zu erzeugen. Opens external link in new window<Feature Film Wichtige Details für den Holzbau>
  • Die Performance bei bereits eingelesenen DXF Dateien wurde in Bezug auf Texte erheblich verbessert. (Fa. Gardavaud)

Profil

  • Fußpfetten können ab sofort gleich im Profilassistenten auf Oberkante Sparren abgegratet werden. Diese neue Option steht im Assistenten nun für alle Dachprofile, Satteldachgauben, Walmgauben und Schleppgauben zur Verfügung.

Deckungen Dach

  • Im "Anpassen-Menü" stehen in der Kategorie "Ansicht" zwei neue Icons zur Verfügung, um die Dachschichten im 3D und in der Draufsicht sichtbar/ unsichtbar zu schalten.
  • In der Version 17-2 wurde der komplette Dachaufbau überarbeitet, um eine noch detailliertere und effizientere Materialauswertung und Darstellung zu erhalten.
    Jede Dachschicht kann jetzt mit manuellen Bearbeiten-Befehlen optimiert werden und es können in diesen Dachschichten Konstruktionshölzer erzeugt werden.
    Die Vorteile von Hölzern gegenüber Materialien liegen hier klar auf der Hand. Die Hölzer können mit Endtypen versehen werden, nahezu alle Bearbeiten-Befehle sind möglich, sie nehmen an der Staboptimierung der Materialliste teil und sie können auf einer Abbundanlage vorgefertigt werden.
    Um Dachschichten auswählen zu können, kann die neue Schichtenschaltung mit dem Schalter "Schichten" geöffnet werden. Integriert wurde diese in die Programmteile "Dachausmittlung", "Sparrenlage" und "Dach Deckung". Mit dieser Schaltung kann die gewünschte Dachschicht, welche im Teildach Stammdatum vordefiniert ist, ausgewählt werden. Diese Auswahl kann mit den Filtern "Teildach" oder "Dachaufbau" noch verfeinert werden. Die angezeigten Farben und Texturen in der Schichtenschaltung werden aus den Farbeinstellungen der Bauteile übernommen. Dachschichten welche manuell bearbeitet sind werden in der Schichtenschaltung mit einem Stern (*) versehen, um dem Anwender zu zeigen, dass diese Dachschichten "fixiert" sind und nicht weiter an manuellen Änderungen der Dachausmittlung teilnehmen. Dieser Status wird auch für die einzelne Dachschicht im Bauteil-Hinweis angezeigt. Mit "Berechnen" (F5) können alle manuelle Änderungen dieser Dachschichten verworfen werden.
    Um Dachschichten manuell bearbeiten zu können stehen die Befehle "Stanzen" und "Anfügen" (Kasten, Freiform, Objekt), "Löschen", "Berechnen" und das Ändern der "Textur" zur Auswahl. Dachschichtkanten können über "Lage" verschoben werden. Über "Ändern" lassen sich noch manuelle Einstellungen bezüglich der "Kantenart" und "Kantenbelegung" für die Materialauswertung definieren.
    Der Dachaufbau wird wie gewohnt über das "Teildach" Stammdatum mit den Dachschichten von "Oben1" bis "Oben6" einer "Ziegeldeckung" und einer "Blechschicht" bestimmt. Die einzelnen Dachschichten können dabei bis zu drei unterschiedliche Flächenbereiche wie Gesamtbereich, Roh-Bereich, Sicht-Bereich enthalten. Diesen einzelnen Bereichen kann jeweils ein Schichtmaterial zugewiesen werden. Neu ist, dass beim "Material" nicht nur auf die Gruppe "Deckungen", sondern auch auf die Gruppe "Sparrenlage" und somit auf Hölzer verwiesen werden kann.
    Mit den verschiedenen Deckarten auf "Fläche", "auf Sparren" und "auf Sparren + Elemente" wird dabei definiert wie das Material oder Holz im Flächenbereich aufgebracht wird.
    Bei "Fläche" wird das Material aus der Gruppe "Deckungen" für den eingestellten Flächenbereich ausgewertet.
    Bei "auf Sparren" werden z.B. Konterrahmen aus der Gruppe "Sparrenlage" über die Sparren oder das Material der nächsten darunterliegenden Dachschicht erzeugt, bei welcher die Deckart "auf Sparren" oder "auf Sparren + Elemente" eingestellt ist.
    Bei "auf Sparren + Elemente" werden zusätzlich noch Materialien oder Hölzer auf Elemente gezeichnet, um z.B. Konterlatten zu erzeugen.
    Für diese einzelnen Flächenbereiche kann über den neuen Reiter "Auswertung" jetzt auch die Materialauswertung und die Anzeige im 3D mit den Optionen "Bauteile", "Bauteile und Schicht" und "Bauteile oder Schicht" vordefiniert werden.
    Bei "Bauteile" werden nur in den Schichtbereichen erzeugte Bauteile ausgewertet. Die Schicht im 3D ist zu 90% transparent, sind Bauteile erzeugt wird die Schicht unsichtbar.
    Bei "Bauteile und Schicht" werden Schichtbereich und erzeugte Bauteile ausgewertet. Die Optik der Schicht ist im 3D normal, sind Bauteile erzeugt wird die Schicht zu 25% transparent.
    Bei "Bauteile oder Schicht" werden, wenn Bauteile erzeugt sind diese ausgewertet, ansonsten der Schichtbereich. Das Aussehen der Schicht ist im 3D normal, sind Bauteile erzeugt ist die Schicht unsichtbar.
    Da sich die Hobelung in den Dachschichten von den Hobelbereichen der Dachfläche unterscheiden kann, können Hobelflächen separat für die einzelnen Dachschichten mit den Optionen "Nein", "Sichtbereich" und "Alle Bereiche" definiert werden. Sichtbar geschalten werden diese wie gewohnt in den "Anzeige-Einstellungen" (F7), wobei immer die Hobelfläche zur gewählten Dachschicht (Schichtenschaltung) in der Draufsicht angezeigt wird. Zum Bearbeiten stehen die gewohnten Befehle zur Verfügung. Durch markieren der Dachschicht und dem Befehl "Hobelfläche(n) neu berechnen" unter "Sonstiges" kann die Hobelfläche für die Schicht neu erzeugt werden. Damit die gewünschten Bauteile gehobelt werden, muss in den "Voreinstellungen" (Alt F7) die Option "Bauteile hobeln" angehakt werden.
    Über den Dachaufbau kann jetzt auch die Traufschalungsausklinkung, welche in den "Voreinstellungen" (Alt F7) eingestellt ist, separat pro Teildach eingestellt werden. Vordefiniert kann die Traufschalungsausklinkung für die Dachfläche und die Dachschichten "Oben 1" bis "Oben 6".
    Mit der Option "Tieferlegung einer Schicht" kann z.B. die darüber liegende Dachschicht in eine Ausklinkung gesetzt werden. Zur Auswahl stehen „wie Traufschalung“ (Wert der Traufschalungsausklinkung im Alt F7) oder eine freie Werteingabe.
    Wurde dieser Dachaufbau einmal definiert und gespeichert, kann dieser über den Teildach-Greifer jeder Dachfläche zugewiesen werden.
    In diese vordefinierten Dachschichten können jetzt in der Sparrenlage Konstruktionshölzer erzeugt werden. Wird die entsprechende Dachschicht in der Schichtenschaltung ausgewählt stehen die Erzeugen-Befehle für "Sparren", "Grate/ Kehlen", "Wechsel", "Pfetten", "Koppelpfetten" und "Stellbretter“ zur Verfügung.
    Dabei erkennt das Konstruktionsholz den Schichtumriss automatisch und wird in dieser Dachschicht erzeugt. Stellt man beim Sparren die Höhe auf automatisch, passen sich diese auch der Schichthöhe an. Die Verschneidung und das Arbeiten mit Hölzern in Dachschichten funktioniert identisch zur Dachfläche.
    Ist für den Flächenbereich der Dachschicht ein "Material" aus der Gruppe "Sparrenlage" verwiesen, können mit der Option "Schichthölzer erzeugen" über die "Dachautomatik" (F9) diese Hölzer automatisch erzeugt werden. Hierfür wurde das Menü der "Dachautomatik" um die Auswahl für "alle Dachschichten" und nur "markierte Dachschichten" erweitert.
    Die Layer-Schaltung wurde um Layer für Konstruktionshölzer in Dachschichten erweitert. Hölzer und dazugehörige Bemaßungen, CAD und MCAD-Objekte, welche in Dachschichten konstruiert wurden, landen somit im jeweiligen Layer.
    Konstruktionshölzer in Dachschichten können in den "Anzeige-Einstellungen" (F7) unter "Dach", in der Rubrik "Schichten" und "Sparrenlage“ verwaltet werden. Bei den Einstellungen zu Dachschichten lässt sich jetzt auch die "Holz" Schicht mit einem Schalter schnell ausschalten. Um das Arbeiten mit Hölzern in Dachschichten noch übersichtlicher zu gestalten, wurde die Optionen "inaktiv" und "normal" für die 2D Draufsicht integriert.  Opens external link in new window<Feature Film Konstruktion in Dachschichten>

Sparrenlage

  • Umfangreiche Verbesserungen und Korrekturen bzgl. der Kerven- und Bauteilverschneidung wurden getätigt. (Berufsschule-Biberach, Fa. Moor, Fa. Reining, Fa. Coulomp, Fa. Huber, u.a.)
  • Sparren werden in der Dachfläche und in Dachschichten durch Pfetten aufgetrennt, wenn die Pfetten die Sparrenhöhe zu 90% durchdringen.
  • Mit dem neuen Befehl "Sparren mit Bauteilbezug" werden Sparren in Dachflächen und Dachschichten mittig zu einem Bezugsbauteil im gewählten Dachbereich erzeugt.
  • Pfetten können jetzt mit den Befehls-Instanzen "Frei legen", "auf 2 Höhen" und "Firstpfette" in Dachflächen und Dachschichten erzeugt werden, ohne dass zuvor Sparren erzeugt wurden. Referenz für die Position der Pfette ist die definierte Sparrenhöhe der Dachfläche oder die Schichthöhe bei Dachschichten.
  • Längsschnitte, verursacht durch 3CAD Schnitte, wurden verbessert. (Fa. Sebalex, Fa. Schwarz)
  • 3CAD Bohrungen am Stirnholz, speziell an Doppelschnitten wurden verbessert. (Fa. Theurl, Fa. Strüby)

Wand Decke

  • Die Zugehörigkeit von Wänden die in Multiwände integriert wurden, kann jetzt über die Anzeige-Einstellungen (F7) dargestellt werden. Unter Wände, Wandkörper gibt jeweils für Draufsicht und Ansicht die neue Option „Bezug zur Multiwand“. Wird diese Option aktiviert, wird bei Wänden die Multiwandbezeichnung in Klammern mit dargestellt. Somit ist auf einen Blick ersichtlich, in welcher Multiwand sich eine Wand befindet. Zusätzlich wurde der Platzhalter @B-WANDBEZUG@ unter dem Thema „Bauteil“ zur Verfügung gestellt. Dieser Platzhalter wertet die Bauteilnummer der Originalwand aus.  Opens external link in new window<Feature Film Wichtige Details für den Holzbau>
  • Wird eine Wand über den Bearbeiten-Befehl „Sonstiges, Wand drehen“ gedreht, so wird jetzt automatisch bei der gedrehten Wand die Bauteilnummer der Originalwand mit dargestellt. Außerdem kann bei der Originalwand über die Anzeige-Einstellungen (F7) unter Wände, Wandkörper für die Draufsicht und Ansicht die Bauteilnummer der gedrehten Wand mit dargestellt werden. Hierfür gibt es die neue Option „Bezug zur gedrehten Wand“. Zusätzlich wurde der Platzhalter @B-WANDBEZUG@ unter dem Thema „Bauteil“ zur Verfügung gestellt. Dieser Platzhalter wertet die Bauteilnummer der Originalwand aus.  Opens external link in new window<Feature Film Wichtige Details für den Holzbau>
  • Die Zusatzoption „Draufsichtssymbolik und Wirkung tauschen (Alt+1)“ beim Erzeugen von Makros wurde in der Wandansicht sowie in Dach- und Deckenelementen freigeschalten. Außerdem kann dieser Befehl auch beim nachträglichen Verschieben von Makros über den Bearbeiten-Befehl „Lage“ verwendet werden.  Opens external link in new window<Feature Film Wichtige Details für den Holzbau>
  • Platzhalter aus der Rubrik Dach/Wand/Decke können jetzt auch mit 3 oder mehr Nachkommastellen ausgewertet werden. (Fa. Barthez)
  • Die Zeilenanzahl der Wandausgabeautomatik wurde erhöht. (Fa. Acqbuilt)
  • Die Anschlagsrichtung von Fenster und Türen kann jetzt unabhängig von der Modulausstattung komfortabel geändert werden. (Fa. Jäger)

Blech

  • Der Profileditor wurde um die Anzeige der Winkel in der Zeichnung sowie um einen Datenblock erweitert. Die Zeichnung des Profileditors samt Bemaßung und Datenblock kann über das neue Icon „Profil als CAD“ in die SEMA Zwischenablage kopiert und beispielsweise im Grundriss, Schnitt oder einem Bild über Strg+V wieder eingefügt werden. Nach Einfügen ist es eine CAD Gruppe, die z.B. zusätzliche vermaßt oder ergänzt werden kann. Im Datenblock wird der Profilname, Material, Stärke und die Bruttobreite (Abwicklungsbreite) aufgelistet. Auf diese Weise kann ein Blechkantprofil zusätzliche Informationen erhalten und ausgedruckt werden.  Opens external link in new window<Feature Film Neuerungen Blechbauteile>
  • Die Fertigungsstrategie und Auswertung aller flächendeckenden Blechbauteile (Blechscharen und Paneele) wurde erweitert. Bisher wurde die Fertigungsstrategie „Bandzuschnitt“ ausgewertet. Bei dieser Strategie wird das Blech erst zugeschnitten und anschließend mit einer Kantbank gekantet. Werden Scharen oder Paneele erst gekantet und anschließend geschnitten, wird der „Profilzuschnitt“ benötigt. Dies kann der Fall sein, wenn die Bauteile z.B. erst auf der Baustelle angepasst und geschnitten werden. Das Coil wird hierbei zuerst auf eine Länge rechtwinklig geschnitten und danach mit der Kantbank gefertigt. Die Fertigungsstrategie variiert von Betrieb zu Betrieb und kann jetzt im Stammdatum der Schare bzw. eines Paneels eingestellt werden. Auf dem Reiter „Sta“ wurde die neue Einstellmöglichkeit „Fertigungstyp“ integriert. Hier kann individuell für jedes Bauteil eingestellt werden, ob dieses mit „Bandzuschnitt“ oder „Profilzuschnitt“ ausgewertet werden soll. In der Fertigungszeichnung wird beim „Bandzuschnitt“ wie bisher auch eine maximale Rechteckfläche um die Abwicklung erzeugt und ausgewertet. Die resultierende Länge wird benötigt, wenn das Bauteil direkt vom Coil bereits schräg geschnitten wird. Beim „Profilzuschnitt“ wird eine maximale Rechteckfläche um die abgewickelte Deckfläche des Bauteils erzeugt und ausgewertet. Die resultierende Länge wird benötigt, wenn das Bauteil erst nach dem Kanten schräg geschnitten wird. Je nach Einstellung ändert sich die Fertigungszeichnung und die Brutto-Länge in der Materialliste. Weiter wurde in der Materialliste das Maskenfeld um die Option „Fertigungstyp“ erweitert. Somit lassen sich die Blechbauteile auch in der Materialliste nach ihrem eingestellten Fertigungstyp selektieren.
    Die Standardeinstellung für Scharen und Paneele ist der Fertigungstyp „Bandzuschnitt“. Opens external link in new window<Feature Film Neuerungen Blechbauteile>
  • In der 2D Ansicht von Paneelen wird nun die Fugenbreite dargestellt. (Fa. Ferisol)

Elementierung

  • Hölzer welche in einem Dach- oder Deckenelement erzeugt werden, können ab sofort auch in der Draufsicht dargestellt werden. Damit diese angezeigt werden, müssen die Hölzer in den Anzeige-Einstellungen (F7) im Dach- bzw. Deckenelement für die Draufsicht aktiviert werden. Aktivierte Auswertungsnummern, Bauteilwerte oder diverse Darstellungen der Hölzer werden dann nicht nur in der Elementansicht, sondern auch in der Draufsicht dargestellt. Natürlich können auch in der Draufsicht sämtliche Bearbeiten-Befehle bei den Hölzern benutzt werden. Durch diese Neuerung können jetzt zum Beispiel auch relevante Bauteile aus anderen Geschoßen zur Konstruktion mit einbezogen werden. Opens external link in new window<Feature Film Neuerungen Dach- und Deckenelementierung>
  • Um Makros auch in der Draufsicht von Dach- und Deckelemente zu erzeugen, wurde im Programmteil „Dachausmittlung“ und „Decken Umriss“ der Erzeugen-Befehl „Elementmakro“ zur Verfügung gestellt. Dies hat den Vorteil, dass in der Draufsicht darunter oder darüber liegende Geschoße bei der Platzierung mit einbezogen werden können. Elementmakros können entweder über einen „Klick“ oder über 2 Punkte in der Draufsicht erzeugt werden. Nach Auswahl der gewünschten Funktion öffnet sich das Stammdatum der Makros und das Programm frägt nach einem Element in dem das Elementmakro erzeugt werden soll. Anschließend können die Makros über einen Bezugspunkt mit Abstand bzw. „von – nach“ im Element platziert werden.
    Ebenfalls neu ist, dass Makros auch in der Draufsicht über die Bearbeiten-Befehle „Lage“ und „Kopieren“ verschoben bzw. kopiert werden können. Opens external link in new window<Feature Film Neuerungen Dach- und Deckenelementierung>
  • Das Übertragen von Dachhölzern in Elemente wurde in Bezug auf Gauben verbessert. (Fa. Zimmermann)

FHP Automatismen

  • In den Voreinstellungen (Alt+F7) unter Wände/Umriss im Reiter „Sonstiges“ wurde die Funktion „Zeichnungsnullpunkt bei reiner Abnagelung nicht aktualisieren“ integriert. Wird dort der Haken gesetzt, so wird der Teilungsnullpunkt bei der Berechnung einer Wand über die Automatik (F10) nicht aktualisiert, wenn ausschließlich die Abnagelung bei der Automatik aktiv ist. Diese Funktion wird gerade bei Wänden die am Zeichnungsnullpunkt verlängert oder verkürzt wurden benötigt. (Fa. Strüby)

FHP Maschinen

  • Für den Export von MCAD-Bearbeitungen an Weinmann Fertigungsautomaten wurde ein neues Schlüsselwort eingeführt. Mit dem neuen Schlüsselwort „TREFFER = FLAECHE“ kann erreicht werden, dass MCAD Objekte nur dann Bearbeitungen erzeugen, wenn das MCAD Objekt ein Holz auf der Fläche trifft. Wird also eine Bearbeitung exakt an der Kante eines Holzes erzeugt, so wird die Bearbeitung durch dieses neue Schlüsselwort beim FHP-Export (F12) unterdrückt. Das neue Schlüsselwort muss in der MCAD Formel nach dem Bezugseintrag (BEZUG = BTL) bzw. dem Schichteintrag (SCHICHT = AKTUELL) in der Weinmannbearbeitung eingefügt werden. Das neue Schlüsselwort wirkt außerdem nur auf bauteilorientierte Bearbeitungen (BEZUG = BTL). (Fa.Bien-Zenker)
    Eine Bearbeitung könnte folgendermaßen definiert werden:
    WEINMANN
    BEZUG = BTL
    SCHICHT = 0
    TREFFER = FLAECHE
    TXT ***Ausfraesung_PAF_Rechteck***
    PAF;
    PP x1,y1,Schichtdicke,111,0,0;
    PP x2,y2,Schichtdicke,111,0,0;
    PP x3,y3,Schichtdicke,111,0,0;
    PP x4,y4,Schichtdicke,111,0,0;
    PP x1,y1,Schichtdicke,111,0,0;
    ENDE

Treppe

  • Mit der Version 17-2 werden für Handlauf und Gurt neue Geländer Bauteile wie Capping, Schwanenhals, Verrundung, S-Übergang und Y-Übergang angeboten um Übergänge attraktiv zu gestalten.
    Im Datensatz von Handlauf und Gurt gibt es unter dem Reiter „Aus“ (Ausführung), die neue Rubrik „Übergänge“. Hier kann für den Übergang am „Podest Anfang“, „Podest Ende“, “Endpodest“ und „Übergang Eck“ jeweils eine Verrundung oder ein Schwanenhals zugewiesen werden, so dass diese beim Erstellen einer Treppe, automatisch erstellt werden.
    Möchte man zielgerichtet nur an einem Übergang oder an einer Position eines der neuen Bauteile einfügen, kann dies über den Bearbeiten-Befehl „Stoßen“ erfolgen. Hier stehen die neuen Instanzen „Übergang“; „Capping“ und „S-Y-Übergang“ zur Auswahl.
    Beim Stoßen-Befehl „Übergang“ müssen zuerst die beiden Bauteile, zwischen denen ein Übergang eingefügt werden soll, markiert werden. Es öffnet sich der Datensatz „Übergang“ mit dem Anschlusstyp „Verrundung“ bzw. „Schwanenhals“. Es können nun die zum jeweiligen Anschlusstyp vorhandenen Daten eingegeben oder ein vorangelegtes Stammdatum zugewiesen werden (Schalter: Daten holen von Arbeitsstammdaten). Mit „Übernehmen“ (Strg+Q) im Datensatz und dem anschließenden Bestätigen mit „OK“ in der Eingabezeile, wird der gewünschte Übergang erzeugt.
    Wird mit Capping oder S-Y-Übergang gestoßen, muss zuvor nur das Bauteil markiert werden, an dem der Befehl ausgeführt werden soll. Es können nun, die gewünschten Werte zum Capping eingegeben oder ein vorangelegtes Stammdatum zugewiesen werden. Mit „Übernehmen“ (Strg+Q) im Datensatz und dem anschließenden bestätigen der Position in der Eingabezeile wird das Capping erzeugt.
    Beim „S-Y- Übergang“ können ebenfalls die Daten eingegeben ein vorangelegtes Stammdatum zugewiesen werden. Mit „Übernehmen“ (Strg+Q) im Datensatz und dem anschließenden Bestätigen mit „OK“ in der Eingabezeile, wird der gewünschte S-Y-Übergang erzeugt.
    Das Zuweisen oder Austauschen eines Schwanenhalses oder einer Verrundung kann auch über den Treppen Container erfolgen. Beim Zuweisen wird zuerst das gewünschte Bauteil im Treppen Container gewählt. Es muss das Bauteil Ende des ersten Bauteils am Übergang geklickt werden, danach wird der gewünschte Übergang erzeugt.
    Das Austauschen von einem Übergang über den Treppen Container kann nur erfolgen, wenn ein solches Bauteil im Bauvorhaben vorhanden ist. Der gewünschte Übergang wird im Treppen Container gewählt, danach kann durch klicken des vorhandenen Übergangs der Übergang ausgetauscht werden.
    Beim Capping kann ein Schenkel 1 (gerades Stück vor dem Capping) und ein Schenkel 2 (gerades Stück nach dem Capping) definiert werden. Mit „Radius außen“ wird der Radius des Capping definiert. Mit dem Verrundungsradius wird der Übergang zwischen dem geraden Teil des Capping und der Rundung definiert. Wird kein Wert definiert, so läuft der Kreis und die Gerade des Capping spitz aufeinander. Wird ein Wert eingeben werden der Kreis und die Gerade dementsprechend verrundet. Sitzt das Capping auf dem Geländereck, steht mit der „Radius Art“ eine zusätzliche Definition zur Verfügung, wie sich das Capping in der Ecke verhalten soll. Es kann eingestellt werden, ob ein Capping oder eine Verrundung erzeugt werden soll. Wählt man die Verrundung, können unterschiedliche Radien an der Innen- oder Außenseite vergeben werden. Mit „RA+ Stärke“ (Radius Außen+ Stärke) bzw. „RI+ Stärke“ (Radius Innen+ Stärke) kann der Radius der Verrundung von einer Seite übernommen werden. Ein Capping kann auch im Verweisfeld „Schnecke am Antritt“ oder „Schnecke am Austritt“ zugewiesen werden. Hier greifen dann zusätzlich die Anschlussparameter, bei denen ein Abstand zum Antritt oder Austritt definiert werden kann oder mit der Höhendefinition die Höhenlage des Capping bestimmt wird. Diese Einstellungen sind gleich wie die Höhendefinition beim Bauteil „Schnecke“.
    Der Schwanenhals wird verwendet um Höhendifferenzen zwischen zwei Handläufen zu überbrücken und macht somit nur bei der Schwungberechnung „Schwung unterbrochen“ und „Gerade“ Sinn, da nur hier Höhendifferenzen zwischen den Bauteilen entstehen. Ziel eines Schwanenhalses ist trotz unterbrochener Schwungberechnung einen durchgehenden Handlauf zu erzeugen.
    Beim Schwanenhals kann ein Radius unten und oben eingestellt werden. Dies ist der Übergang zu den normalen Handlaufbrettern. Mit „Abstand unten“ und „Abstand oben“ werden die waagrechten Bauteile des Schwanenhalses definiert. Der Abstand wird jeweils vom Schnittpunkt der Handlaufachse erzeugt. Der Schwanenhals kann zusätzlich noch mit einem Capping kombiniert werden. Ist dem Schwanenhals ein Capping zugewiesen, so stechen die eingegebenen Werte beim Schenkel 1 und Schenkel 2 die Werte „Abstand unten“ und „Abstand oben“.
    Der S-Y- Übergang wird dazu verwendet, um Mauerversätze an der der Handlauf entlangläuft, mit einem Bauteil zu überbrücken. Hier unterscheidet man den S-Übergang, der parallel an der Mauer entlangläuft und den Y-Übergang, bei dem man noch zusätzlich einen Maueranschluss definieren kann.
    Beim S-Übergang wird mit der Länge 1 und der Länge 2 der Anschluss, ausgehend vom Schnittpunkt der Achsen, zum normalen Handlaufbrett definiert. Mit „Radius Art 1“ und „Radius Art 2“ wird definiert, wie sich das Bauteil an den Geländerecken verhalten soll. Es stehen hier jeweils die Verrundung und „RA+ Stärke“ (Radius Außen+ Stärke) bzw. „RI+ Stärke“ (Radius Innen+ Stärke) zur Auswahl. Mit dem jeweiligen Außen- und Innenradius werden die Radien definiert.
    Der Y-Übergang funktioniert analog zum S-Übergang, nur kann unter „Verlängerung Y-Übergang“ die Verlängerung und der Verrundungsradius für einen Mauer Anschluss eingestellt werden.
    In den Stammdaten stehen die neuen Gruppen Capping, S-Y Übergang und Übergang, mit jeweiligen Untergruppen, in denen Beispielbauteile angelegt wurden, zur Verfügung. Alle Bauteile sind mit einem Datenbild und einem Hilfebild ausgestattet.
    Alle Bauteile können über eine Fertigungszeichnung oder über die Treppe Ausgabe-Automatik, Druck-Ausgabe an einen Plotter oder Drucker gesendet werden oder über den Maschinen-Export an die Maschine exportiert werden.
    Opens external link in new window<Feature Film Neue Geländer Bauteile>
  • Um die manuelle Nachbearbeitung an maschinell gefertigten Wangen und Pfosten zu verringern, steht nun das Überfräsen von verdeckten Trittstufentaschen, bei Wangen und Pfosten zur Verfügung. Die Einstellungen dazu werden im Inifile getroffen. Hier kann man einstellen um wieviel Millimeter die verdeckte Tasche überfräst werden soll. Normalerweise wird hier der Wert des Fräser Radius, mit der die Tasche gefertigt wird, verwendet. Ein Beispieleintrag wäre bei einem Schruppfräser der einen Durchmesser von 16 Millimeter hat:
    TS_ VERDECKT_WA=8
    TS_VERDECKT_PF=8
    Um eine völlige Durchdringung eines Bauteils, durch das Überfräsen zu vermeiden, wird zusätzlich ein Sicherheitsabstand angeboten. Hier definiert man wieviel „Restholz“ mindestens stehen bleiben muss. Ein Beispieleintrag wäre:
    TS_VERDECKT_WA_RESTHOLZ=5
    TS_VERDECKT_PF_RESTHOLZ=5 Opens external link in new window<Feature Film Treppendetails>
  • Die Treppen Geometrie wird jetzt automatisch nachgerechnet und angepasst, wenn man das Polygon, auf der man eine Treppe erzeugt hat, nachträglich verändert. Oft wird in der Angebotsphase eine Treppe erzeugt die dem wahren Grundriss auf der Baustelle ähnelt, um ein schnelles Angebot für den Kunden zu bekommen. Wenn die Treppe auf einem Polygon erzeugt wurde, hat man nun die Möglichkeit, das Polygon auf die bauseitige Situation anzupassen. Der große Vorteil ab der Version 17-2: Wird das Treppen-Grundriss Polygon verändert, so wird die darauf erzeugte Treppe automatisch nachgerechnet. Ein Löschen und erneutes Erzeugen einer Treppe auf einem veränderten Polygon ist nicht mehr notwendig. Diese Funktion bietet aber auch viele Vorteile in der Planungsphase. Schnell kann eine Treppe in der Breite verändert, gewünschte Kannten im Winkel gedreht oder ein Mauervorsprung aus der Treppe gestanzt werden. Die Treppe wird immer auf der Grundlage des zugewiesenen Datensatzes automatisch neu erzeugt. Opens external link in new window<Feature Film Treppendetails>

3D Objekte

  • Für das neue Bauteil 3D Linie und auch für den 3D Punkt wurden alle Felder des ML Reiters frei geschalten. Mit Umstellung auf „Transfer ja“ werden diese Bauteile, je nachdem wo diese erzeugt wurden oder wie das Zuordnungsziel eingestellt ist, in das entsprechende System der Materialliste übergeben. (z.B. Dach Material)
    Somit können auch über den Kalkulationsverweis auf dem ML Reiter, Daten mit einem Kalkulationsprogramm (z.B. WGsystem) ausgetauscht werden. (Fa. Pfletschinger, Fa. Moobie)

Raum

  • Ab sofort können Räume auch als Kasten eingegeben werden. Hierfür wurde unter Wände, Raum der Erzeugen-Befehl „Raum als Kasten“ zur Verfügung gestellt. Zur Auswahl stehen wie gewohnt sechs Instanzen, sowie die Möglichkeit eines Versatzes zur Verfügung. Somit können Räume noch schneller erzeugt werden.
    Opens external link in new window<Feature Film Wichtige Details für den Holzbau>

Stammdaten Bausteine Inhalt Pflege

  • Die Stammdaten der Dachschichten wurden mit interaktiven Datenbildern ausgestattet. Opens external link in new window<Feature Film Konstruktion in Dachschichten>
  • Für das neue Bauteil „3D Linie“ wurden einige Beispiel Stammdaten angelegt.
  • In der Gruppe „Aufdachdämmung“ der Teildachstammdaten wird das neue Stammdatum „Dachaufbau mit Konstruktionshölzern“ zur Verfügung gestellt. In diesem Beispiel sind die Schubhölzer in der Dämmungsschicht und die Konterlatten so eingestellt, dass bei einer Dachautomatik diese Bauteile als echte Hölzer erzeugt werden. (Option: Schichthölzer erzeugen) Opens external link in new window<Feature Film Konstruktion in Dachschichten>
  • Die SEMA Einzelstab Schablone wurde mit dem aktuellen SEMA Schriftzug versehen. (CAD Bausteine, Zubehör, Vorlagen)
  • Die neuen Bauteile „capping“, „S-Übergang“, Y-Übergang“, Schwanenhals und Verrundung wurden in die Stammdaten integriert. Die Gruppen wurden mit entsprechenden Beispieldaten gefüllt. Ein interaktives Datenbild und ein übersichtliches Hilfebild erleichtern die Eingaben und unterschiedlichen Ausführungen der Bauteile enorm. Opens external link in new window<Feature Film Neue Geländer Bauteile>
  • Für die Stammdatenart "Dachschicht" wurden Datenbilder hinterlegt welche sich den Einstellungen von Flächenbereichen, Material, Deckart und Auswertung automatisch anpassen.  Opens external link in new window<Feature Film Konstruktion in Dachschichten>
  • Im SEMA data store steht der neue Stammdatenordner „Palette CAD Beispielobjekte“ zum Download bereit. In diesem Stammdatenordner sind 10 Beispielobjekte von Palette CAD enthalten. Weitere Objekte können durch Erwerb der Palette CAD Software erhalten werden.

Materialliste

  • Der Export der Materialliste an Excel mit Vorlage wurde um die neue Option „Microsoft Excel mit Vorlage aktuelle Liste“ erweitert. Mit dieser neuen Export Funktion wird nur die aktuelle Teilliste an Excel exportiert. Exportiert werden können auch Teillisten, die nicht explizit für den Excel Export eingestellt sind. Wenn eine Teilliste eine spezielle Excel Export Einstellung hat, greifen diese selbstverständlich wie gewohnt. (Fa. Strüby)
  • Im Druckmenü der Materialliste gibt es die neue Option „Einstellungen für den Druckbereich speichern“. Ist diese Option aktiv, so wird beim Drucken immer der eingestellte Druckbereich verwendet. Ist diese Option nicht aktiv, so wird standardmäßig immer der Druckbereich „aktuelle Teilliste“ vorgeschlagen.
  • In der Einzelstabliste kann nun über das Tastenkürzel „STRG+ Tab“ zwischen der Bauteilliste und der Auswahlliste der Bearbeitungen gewechselt werden. (Fa. Jäger)

Einzelstab

  • In den Allgemeinen Einstellungen beim BTL Export, gibt es die neue Rubrik „Tasche“. Hier kann man entscheiden ob man eine Tasche als Tasche (BTL Bearbeitung 4-039) oder als Blatt (BTL Bearbeitung 4-030) exportiert.
  • In den Allgemeinen Einstellungen beim BTL Export, unter der Rubrik „Freie Kontur“, kann nun mit der Einstellung „durchgehende Konturen als Ausschnitt exportieren“, entschieden werden ob man eine Freie Profilierung als Freie Profilierung (BTL Bearbeitung 3-250) oder als Ausschnitt in der Outline G2 (BTL Bearbeitung 4-252) exportiert.
  • Mit dem Eintrag “VOLLHOLZ WANDUMRISS ENDE“ im Zusatzreiter beim Bauteil, kann man entscheiden, ob sich der Bauteilumriss auf das kleinste mögliche Rechteck rechnet. Dieser Eintrag wird bei Bauteilen in Vollholzwänden verwendet. Ursprünglich wird der Bauteilumriss nach der Breite und Länge des Bauteils errechnet. So kann es z.B. bei einer Giebelwand vorkommen, dass der Bauteil Umriss viel größer ist als das eigentliche Bauteil. Dies führt dazu, dass auch die Bearbeitungen bis zum Bauteilumriss gerechnet werden, was einen höheren Fertigungsaufwand auf der Maschine bedeutet. Um dies zu vermeiden kann mit dem oben genannten Eintrag und einer anschließenden F5 Berechnung der Bauteilumriss auf den Wandumriss verkleinert werden.
  • Blätter werden beim Transfer in den Einzelstab auf die Outline verkürzt. Oft wird die 3CAD Bearbeitung „Blatt“ weit über ein zu bearbeitendes Bauteil hinaus erzeugt. Ein Beispiel wäre, wenn man mehrere Bauteile mit einem Blatt bearbeiten möchte. Dieses Blatt wurde in den Vorgängerversionen mit der ursprünglichen Größe in den Einzelstab exportiert und führte speziell beim BTL Export zu erhöhten Fertigungszeiten auf der Maschine. Ab der Version 17-2 werden solche Blätter schon beim Export in den Einzelstab auf die Outline verkürzt.
  • In den allgemeinen Einstellungen des BTL Exports kann nun unter der Rubrik „Außenkontur“ für alle Bauteile eine sogenannte „Outline“ erzeugt werden. (Fa. Essepi, Fa. Moor)
  • Der BVX2 Export wurde um begrenzte Einfach- und Doppelmarkierer erweitert. (Fa. Haudenschild)

DXF Schnittstelle

  • Bauteile können jetzt mit oder ohne Farbfüllung exportiert werden. Hierzu wurde in den Allgemeinen Programm Optionen (Alt+F7) die Option „Farbfüllungen exportieren“ hinzugefügt. (Daten Import/ Export, DXF)
  • Der DXF Import wurde erheblich beschleunigt. Außerdem werden jetzt viele Geometrien, welche in Vorgängerversionen nicht importiert wurden, korrekt eingelesen.
  • Der DXF-Export wurde weiter optimiert. Es werden nur noch die wirklich benötigten Layer heraus geschrieben. (Fa. Strüby)
  • Werden DXF oder DWG Dateien in das SEMA Programm via Drag& Drop gezogen, öffnet sich automatisch der Importdialog. Somit können diese Dateiformate jetzt noch schneller in das Sema Programm importiert werden.

IFC Import/Export

  • Beim IFC Export kann nun bei Hölzern mit Einbeschreibung manuell ein IFC-Bauteiltyp gewählt werden. Steht der Bauteiltyp auf „automatisch“, wurde bisher fix der IFC-Bauteiltyp des Wirtsbauteils verwendet (IfcMember). Nun können manuell folgende Bauteiltypen auf dem ML-Reiter eingestellt werden: IfcBeam, IfcColumn, IfcMember, IfcCovering, IfcRamp, IfcRampFlight, IfcCurtainWall, IfcFooting, IfcPile, IfcPlate, IfcBuildingElementProxy, IfcBuildingElementPart, IfcReinforcingBar, IfcReinforcingMesh, IfcTendon, IfcTendonAnchor (Fa. Strüby)
  • Der IFC Export wurde um Standard Stahlbauteile erweitert. Somit werden nun alle SEMA Standard Stahlprofile (L-, U-, T-, Z-, I-Profile, Rechteck- und Rundprofile) im IFC Standard als definierte Stahlbauteile exportiert. Zusätzlich wurde ermöglicht, dass bei Hölzern mit Einbeschreibung eines Standard Stahlbauteils ebenfalls das Stahlbauteil korrekt exportiert wird. Der Import von solchen Standard Stahlbauteilen wurde bereits in Version 16-2 realisiert und mit dem Export nun vervollständigt.
    Weiter wurden der IFC Import/ Export um die Möglichkeit „Ifc-Properties“ zu importieren/ exportieren erweitert. Hierbei handelt es sich um zusätzliche Informationen, welche die Objekte tragen können. Beim Import einer IFC Datei sammelt SEMA automatisch alle „IFC Properties“ der Datei und listet diese in dem neuen Bereich „Eigenschaften“ im Import Dialog in der Spalte „Ifc-Eigenschaft“ auf. Parallel zur Spalte „Ifc-Eigenschaft“ gibt es die Spalte „ML-Reiter-Attribut“. In dieser Spalte steht für jede „Ifc-Eigenschaft“ ein Auswahlmenü mit sämtlichen ML-Reiter Feldern zur Verfügung. So kann jede „Ifc-Eigenschaft“ dem gewünschten ML-Reiter Feld zugewiesen werden. Diese werden beim Import der Datei automatisch in die entsprechenden Felder der Objekte/ Bauteile eingetragen und sind somit jederzeit im SEMA Projekt abruf- und auswertbar.
    Eine gewünschte Import-Einstellung kann auch als Vorlage gespeichert und ganz einfach im Import Dialog über die Schnellauswahl zugewiesen werden.
    Das Protokoll des Importverlaufes wurde verbessert. Wenn Objekte nicht erzeugt werden konnten, steht jetzt der Grund des fehlgeschlagenen Imports im Protokoll. (z.B. Objekt hat keine gültige 3D-Repräsentation)
    Der IFC Export des Hüllkörpers von Dach- und Deckenelementen wurde realisiert.
    Der IFC Export wurde ebenfalls um den Bereich „ML-Reiter-Daten“ erweitert. Dieser findet sich im Export-Dialog unter „Eigenschaften“. Hier können bestimmte „ML-Reiter Felder“ als „IFC Eigenschaft“ mit exportiert werden. In der Spalte „ML-Feld“ wird über das Setzen eines Hakens entschieden, ob das Feld exportiert werden soll. In der Spalte „Ifc Property“ kann ein gewünschter Name eingegeben werden. Automatisch wird als Vorschlagwert das entsprechende ML-Feld verwendet. Die Einstellungen beim Export können, wie alle anderen Export Einstellung, gespeichert und nach Bedarf geladen werden.
    Im Zuge der Version 17-2 wurden weiter viele Detailanpassungen und spezielle Anforderungen umgesetzt. Opens external link in new window<Feature Film BIM mit SEMA - Weiterentwicklung der IFC Schnittstelle>
  • Der IFC Import wurde verbessert. Jetzt werden auch die Entitys „IFCLine“ und „IFCRoundedRectangledProfile“ importiert. (Fa. Hammer)

Aufmess-Systeme

  • Das Modul Aufmess-Systeme und der Programmteil 3CAD werden durch die Eingabemöglichkeit einer 3D Linie erweitert. Somit können nun mit dem Theodoliten 3D Linien im SEMA Programm erstellt werden. Diese Neuerung dient dazu das Aufmaß noch übersichtlicher zu gestalten. Mit dieser Funktion können z.B. Konturen von einem vorhandenen Fachwerk oder der wahre Verlauf von Elektroleitungen auf der Baustelle aufgenommen werden. Es kann aber auch dazu genutzt werden Hilfslinien für ein Aufmaß zu erstellen.
    In den Stammdaten, unter „Visualisierung/3D Objekte“, stehen die neuen 3D Linien zur Verfügung. Unter dem Reiter „Btl“ kann eine gewünschte Länge einer Linie mit der Einstellung „fix“ (fixiert) vordefiniert werden. Wird die Einstellung „var“ (variabel) gewählt, erzeugt sich die Linie zwischen den angegebenen Punkten. Dies ist auch die benötigte Einstellung, wenn man 3D Linien mit dem Theodolit eingeben oder über das 3CAD Modul 3D Linien konstruieren möchte. Die Einstellung „fix“ verwendet man, um eine oder mehrere Linien mit einer vordefinierten Länge einzugeben. Hier wird der erste angegebene Punkt als Bezugspunkt verwendet, der zweite Punkt gibt die Richtung der Linie an. Erstellt wird die Linie mit der vordefinierten Länge.
    Unter dem Reiter „3D“ können die Eingabeinstanzen vordefiniert werden. So kann man entscheiden, ob man eine Linie von einem Bezugspunkt, nach einem zweiten Bezugspunkt erstellt, eine Linie von einem Bezugspunkt mit Winkel und Länge erstellt oder am Schnittpunkt zweier Bezugsebenen eine 3D Linie erzeugt.
    Unter dem Reiter „So“ (Sonstiges) können Informationen wie Dateianhänge oder Hyperlinks zur 3D Linie abgelegt werden.
    Unter dem Reiter „O“ (Optik) kann eine Linienfarbe eine Strichstärke und eine Linienart eingestellt werden. Die Strichstärke und die Linienart wirkt sich nur im 2D aus, im 3D werden die Linien in ihrer Linienfarbe und durchgezogen dargestellt.
    Unter dem Reiter „ML“ (Materialliste) können Informationen bei der Bezeichnung, Bemerkung und Beschreibung eingetragen werden. Die Information unter der Bezeichnung kann im F7 (Anzeige Einstellungen) aktiviert werden. Somit wird bei einem gesetzten Haken bei der Bezeichnung die eingetragene Information in der Maß Fahne angezeigt. Möchte man eingegebene 3D Linien hochzählen, kann man in der Bezeichnung zuerst die gewünschte Information eintragen und hinter der Information drei Rauten setzen. Z.B. „Gebäude ###“. Die eingetragenen Informationen unter Bemerkung und Beschreibung können durch Platzhalter in der Freien Bauteilbeschriftung an der Oberfläche angezeigt werden. Die 3D Linien nehmen nicht am Materiallistentransfer teil.
    Die Symbolleiste „Aufmess-Systeme“, die über das "Anpassen-Menü" aktiviert werden kann, wurde um die Befehle „3D Linie erzeugen“ und „3D Linie sichtbar/ unsichtbar schalten“ erweitert.
    Die aus den Vorgängerversionen bekannten Befehle „Messpunkt eingeben“ und „Messpunkte sichtbar/ unsichtbar“, wurden in „3D Punkt erzeugen“ und „3D Punkte sichtbar/ unsichtbar schalten“ umbenannt und mit einem neuen Icon versehen. Die Funktionalität ist gleichgeblieben.
    Wählt man den neuen Befehl „3D Linie erzeugen“ kann eine gewünschte 3D Line gewählt werden. Links unten am Bildschirm, steht man automatisch, auf der zur 3D Linie abgespeicherten Eingabeinstanz und steht somit für die vom Theodoliten gesendete Informationen bereit. Rechts unten im Eingabebereich stehen die Optionenschalter „Abstandseingabe aktiv“ und „Endpunkt der letzten Eingabe als Startpunkt verwenden“ zur Auswahl. Mit der Option „Abstandseingabe aktiv“ wird die Eingabe “Abstand“ aktiviert oder deaktiviert. Ist diese aktiv kann man zusätzlich zu den Punkten, welche die Linienlänge bestimmen einen Punkt senden an den die 3D Linie verschoben werden soll. Mit der Eingabe Option „Endpunkt der letzten Eingabe als Startpunkt verwenden“, wird entschieden ob man eine 3D Linie immer von Punkt nach Punkt erzeugen möchte oder ob man einen Linienzug eingeben möchte.
    In Programmteil 3CAD stehen die neuen Befehle „3D Punkt“ und „3D Linie“ zur Auswahl. Mit einem Klick auf den jeweiligen Befehl landet man in den dazugehörigen Stammdaten. Die Handhabung der Befehle ist identisch wie bei der Eingabe über den Theodoliten, nur werden die Punkte nicht ins Programm gesendet, sondern man konstruiert über die Eingabezeile oder der Maus in gewohnter SEMA Manier.
    In den Anzeige-Einstellungen (F7) unter „3CAD“ gibt es die Rubrik „3D Punkte“ und „3D Linien“. Die Rubrik „3D Punkte“ war in den Vorgängerversionen die Rubrik „Messpunkte“. Hier hat sich nur der Name verändert, die Einstellungen sind gleichgeblieben. Neu hinzugekommen ist die Rubrik „3D Linie“. Hier können die Informationen Bezeichnung, Wertkürzel und Linienlänge angezeigt werden. Die Informationen, „X-Koordinate für Anfangs und Endpunkt“, „Y-Koordinate für Anfangs und Endpunkt“ und „Z-Koordinate für Anfangs und Endpunkt“ werden in der am Anfang und Ende liegenden Maß Fahne einer 3D Linie angezeigt. Weitere Informationen können über die Freie Bauteilbeschriftung an die Oberfläche gebracht werden. Diese werden aber nur in der 2D Ansicht angezeigt.
    In der oberen Symbolleiste unter dem Button „3D Module sichtbar/ unsichtbar schalten“ wurden die Befehle „3D Punkt sichtbar“ und „3D Linie sichtbar“ hinzugefügt.
    Alle diese neuen Funktionen erleichtern den Anwendern das Aufmessen enorm. Aber auch ohne Theodolit sind die neuen Befehle „3D Punkt“ und „3D Linie“ wertvolle Werkzeuge für das Konstruieren im 3D. Opens external link in new window<Feature Film Aufmessen mit 3D Linien>

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