Neuerungen V16-1 Build 8000

Allgemeines

  • SEMA Power Teil 1: Mehr Speicher für das SEMA Programm. Die Anforderungen an den Holzbau sind in den letzten Jahren unaufhörlich gestiegen und ein Ende ist nicht abzusehen. Die Projekte werden immer größer. Mehrfamilienhäuser, mehrstöckige Bürogebäude, Schulen und andere öffentliche Gebäude werden immer häufiger in Holzbauweise konstruiert.
    Zudem werden die Projekte immer detaillierter ausgearbeitet. Für die Visualisierung und zur Präsentation des Projektes wird das Gelände naturgetreu nachgebildet, das Gebäude wird mit Inneneinrichtungen aufgewertet. Gelände, Bepflanzung und andere 3D Objekte vervollständigen das Bauvorhaben. Genau so wie es der Kunde sehen will.
    Wände, Decken und Dachelemente, eben alle Bauteile, werden bis zum höchsten Detailierungsgrad im SEMA Programm vorbereitet und auf Abbundmaschinen und Elementfertigungsanlagen millimetergenau gefertigt. Bis ins Detail geplante Stahlverbinder, Stahlteile und Verblechungen werden im Programm umfassend und wie in der Wirklichkeit gezeichnet.
    Der Speicherbedarf für große und exakt geplante Projekt ist natürlich nicht unerheblich.
    Unabhängig von der Ausstattung des Rechners stellt Windows jeder 32 Bit Anwendung maximal 2 Gigabyte Arbeitsspeicher (RAM) bereit. Einen gewissen Anteil benötigt das geöffnete SEMA Programm selbst, der Rest steht für die Projektdaten und deren Verarbeitung zur Verfügung.
    Der SEMA Entwicklung ist es mit der Version 16-1 gelungen bis zu 4 Gigabyte Speicher vom System zu bekommen. Somit wurde der verfügbare Arbeitsspeicher für die Projektdaten mehr als verdoppelt. Das bedeutet freilich nicht, dass das Programm nun doppelt so schnell läuft, aber Projekte die sich bisher wegen ihrer Datengröße und den aufwendigen Operationen im Programm immer nahe an der Speichergrenze bewegten, laufen nun stabil. Dass der verfügbare Speicher ausgeht (Meldung: "out of memory") sollte somit nur noch äußerst selten, in Extremfällen vorkommen.
    Das maximierte Speicherangebot funktioniert vollautomatisch, ohne weitere Anpassungen auf jedem Windows 64 Bit Betriebssystem.
    Version 16-1, für mehr Planungspower mit bis zu 4 GB Arbeitsspeicher. Opens external link in new window<Feature Film SEMA Power Teil 1: Mehr Speicher>
  • Noch keine SEMA DVD im Briefkasten? Kein Problem, die neueste Version steht für Sie in der Cloud zum Download bereit. Mit dem neu entwickeltem SEMA Online Versions Update kann die neueste, halbjährlich erscheinende Version des Sema Programms heruntergeladen werden.
    Der Update-Manager erkennt wann eine neue Version zum Download bereit steht und öffnet sich dann automatisch. Außerdem kann das SEMA Online Versions Update über das Fragezeichen in der oberen Symbolleiste aufgerufen werden. Auf der rechten Seite stehen Informationen wie die installierte und aktuelle Version, die zuletzt heruntergeladene Version sowie die letzte Suche nach einer Version. Zusätzlich können über den Schalter „Release-Historie anzeigen“ die aktuellen Änderungen und Neuerungen aufgerufen werden. Über den Schalter "aktuelle Version jetzt herunterladen" wird der Download der neuesten Sema Version angestoßen. Nach Auswahl dieses Schalters öffnet sich ein Dialog zur Eingabe des frei definierbaren Downloadpfads. Nach Bestätigen dieses Pfads beginnt der Manager das Versions Update herunterzuladen, der Fortschritt wird dabei optisch über einen Balken dargestellt. Dieser Download kann außerdem bei Bedarf jederzeit abgebrochen werden. Nach dem vollständigem Download kann die neueste Version über den Schalter "Zuletzt geladene Version jetzt installieren" aufgespielt werden. War beim Programmstart beispielsweise noch keine Internetverbindung aufgebaut, kann über den Schalter "auf aktuelle Version prüfen" manuell überprüft werden ob eine neue Version zum Download bereit steht. Außerdem kann der Manager geschlossen bzw. das Programm komplett beendet werden. Das Sema Versions Update steht nur dann zur Verfügung, wenn auch das Online Programm Update in den Einstellungen aktiviert ist. Opens external link in new window<Feature Film Die neueste SEMA-Version direkt aus der Cloud>
  • Alle Bauteile der ersten und zweiten Hierarchie (Spalte) in den Anzeigen-Einstellungen (F7), können ab sofort als individueller Befehlsbutton definiert werden. Somit können beispielsweise alle Sparren für die Draufsicht per Knopfdruck inaktiv geschalten werden.
    Um solch einen Befehl zu definieren, müssen die Anzeigen-Einstellungen (F7) geöffnet werden. Möchte man z.B. die Sichtbarkeit von Sparren als eigenen Befehl ablegen, klickt man mit der rechten Maustaste auf den Haken vor Sparren und wählt "Befehl definieren". Sollen nur Sparren der Draufsicht geschalten werden, muss unter Sparren bei "Sichtbarkeit in den verschiedenen Ansichten" der Haken unter "Draufsicht" gewählt werden. Jetzt öffnet sich das gewohnte Menü zum definieren von benutzerdefinierten Befehlen. Der Name des Befehls wird automatisch vom Programm generiert, dieser kann aber auch individuell angepasst werden. Außerdem kann eine Beschreibung und ein Symbol vergeben werden. Nachdem alle Daten vergeben wurden, wird der Befehl über "OK" bestätigt. Dieser neu erstellte Befehl wird als Button automatisch in der Symbolleiste "Anzeigeoptionen F7" eingereiht. Zusätzlich befindet sich der Befehl im Anpassen-Menü unter dem Reiter "Befehle" in der Kategorie "Eigene_Befehle". Natürlich können diese Befehle/Buttons wie gewohnt in sämtlichen Symbolleisten im Programm platziert werden.
    Durch diese neue Funktion können mehr als 300 Befehle individuell abgelegt und geschalten werden.
    Das Fenster der Anzeige-Einstellungen (F7) ist jetzt ein sogenanntes "nicht-modales Fenster". Folglich kann auch bei geöffneten Anzeige-Einstellungen (F7) im Bauvorhaben weiter gearbeitet werden. Diese Arbeitsweise bietet sich beispielsweise bei einem "Zwei Bildschirm-System" hervorragend an. Opens external link in new window<Feature Film Frei definierbare Anzeige Optionen>
  • Durch eine technische Umstellung im Programm müssen Skripte, welche auf Anwendervariablen zugreifen, angepasst werden.
    Bisheriger Zugriff auf eine Anwendervariable: "result=UserVar.Bohrungsdurchmesser"
    Neu definierter Zugriff auf eine Anwendervariable: "result= UserVar("BohrungsdurchmesserSX")".
  • Der Schalter "Einstellung der Schriftgröße im Layout" steht nun auch als eigenes Icon im "Anpassen-Menü" unter "Ansicht" zur Verfügung. (Fa. Renggli)
  • Auswertungen von Skripten werden jetzt auch im Presenter angezeigt. (Fa. Strüby)
  • Bei Verwendung der try& learn Version mit einem Lehrer- oder Meisterschüler-Key entfällt zukünftig der Schriftzug "try& learn Version" auf Plänen.

Symbolleisten/Paletten

  • In die Symbolleiste der Sichtbarkeitsschaltung wurde die Funktionalität "Alle Bauteile mit gleicher Umrissfarbe markieren" integriert. So können z.B. Gaubensparren, mit anderer Umrissfarbe als die Normalsparren, schnell und komfortabel markiert und bearbeitet werden.
  • Die automatische Platzierung der Schwebemenüs wurde verbessert.

3D Darstellung Visualisierung

  • Die fotorealistische Darstellung wurde für die aktuellsten Rechnerkonfigurationen angepasst.

GRD, CAD, BEM, MCAD

  • CAD Kasten, Kreis und Ellipse können ab sofort schon bei der Eingabe als Polygon definiert werden. Beim jedem Objekt kann beim Erzeugen-Befehl rechts unten in der Eingabezeile die Option "Bauteil als Polygon eingeben" aktiviert werden. Die getroffene Option speichert das Programm dauerhaft. (Fa. Pfletschinger)
  • MCAD Bearbeitungen für Hölzer können jetzt noch differenzierter voreingestellt werden. Wird bei der MCAD Wirkung die Auswahl "Hölzer" getroffen öffnet sich zusätzlich das Eingabefeld "Schicht". Dort können folgende Einstellungen getroffen werden:
    Bei "Alles" werden alle Hölzer die das MCAD berühren mit der entsprechenden Bearbeitung versehen.
    Mit der Auswahl "Aktuelle", bearbeitet die MCAD Bearbeitung nur Hölzer der aktuellen Schicht.
    Mit der letzten Option "Auswahl" lässt sich über den Button >>mehr...>> das Schichtauswahlmenü öffnen. Dort kann explizit für jede Schicht definiert werden, ob die Bearbeitung durch das MCAD wirken soll oder nicht. Durch diese Erweiterung können Bearbeitungen auf Hölzern in Schichten einfach, schnell und exakt definiert werden.

Deckungen Dach

  • Um die Ziegelschicht optisch noch besser darzustellen wurden in der Version 16-1 die Anzeige-Einstellungen (F7) für die Dachschichten um zwei Einstellungen erweitert.
    Hierzu wurde einmal unter "Dach" "Dachschichten im 3D" bei der "Darstellung" die Option "Ortgangziegel (links/rechts) in der Ziegelschicht" anzeigen ermöglicht.
    Wird diese Option aktiviert, werden bei den definierten Kantenarten "Ortgang-L" und "Ortgang-R" im Projekt Ortgangziegel dargestellt. Somit kann jetzt auch der seitliche Abschluss einer Dachfläche wie in der Realität perfekt mit Ortgangziegeln visualisiert werden.
    Eine weitere Einstellung zur "Darstellung" wurde mit "Kantenversprünge in der Ziegelschicht" in den F7 Einstellung integriert. Über den Button "mehr" wird das neue Menü für die optischen Versprünge an den Kantenarten der Ziegelschicht aufgerufen. Hier ist es jetzt möglich für alle Dachkanten positive und negative Werte für Überstände und Rücksprünge der Dachziegel zu definieren.
    Folglich ist es jetzt möglich schnell und einfach z.B. Kehlbleche und Anschlußbleche hervorzuheben oder Überstände von Dachziegeln an der Traufe darzustellen.
    Diese optischen Kantenversprünge haben dabei aber keinen Einfluss auf die Auswertung der Dachziegel in der Materialiste.
    Mit dem Speichern der “Anzeige-Einstellungen“ als Starteinstellung können die verschiedenen Optionen dauerhaft hinterlegt oder als eine separaten F7 Einstellung gespeichert werden.
    Um diese Einstellungen abzurunden werden jetzt auch Firstziegel am Ortgang mit einer Firstendscheibe dargestellt.
    Durch diese neuen Möglichkeiten können jetzt Projekte visuell extrem aufgewertet werden. Opens external link in new window<Feature Film Perfekte 3D-Optik der Ziegelschicht>

Sparrenlage

  • Die Darstellung von mehrfach geschnittenen Bauteilen wurde in einem speziellen Fall verbessert. (L´ Atelier de Francoise)
  • Umfangreiche Verbesserungen und Korrekturen bzgl. der Kerven- und Bauteilverschneidung wurden getätigt. (Abbund-Adelberg, Fa. Sailer, Fa. Batibois, Fa. Portetsaveline, Fa. Cruard, Fa. Maier, Fa. Moor, Fa. Zimmermann, Fa. Sterk, Fa. Peter& Maier u.a.)

Wand Decke

  • Die Ermittlung des Schnittwinkels (MCAD) wurde verbessert. (Fa. Strüby)
  • Um Hölzer in Schichten automatisch bemaßen zu können wurden die Anzeige-Einstellungen (F7) wie folgt erweitert. Unter "Wände", "Deckungen" können jetzt die zu bemaßenden Bauteile definiert werden. Zur Auswahl stehen Hölzer, Deckungen sowie Deckungen und Hölzer gleichzeitig. (Fa. Strüby)

Wand- und Deckenhölzer

  • Alle Holzsystembau Hölzer haben ab sofort die Möglichkeit sich innen, mittig oder außen in einer Schicht zu orientieren. Dadurch entstehen völlig neue Möglichkeiten bei Bauteilen welche eine geringere Höhe als die Schichtdicke haben. Die neue Funktion "Schichtposition" wurde im ersten Reiter der Bauteile direkt unter der Z-Lage integriert. Natürlich wird diese Option nur dann freigeschalten, wenn die Höhe des Bauteils nicht auf "auto" steht. Durch die Optionen innen, mittig und außen können Hölzer unabhängig von der Schichtdicke innen, mittig oder außen an der Schicht positioniert werden. Zusätzlich zur Schichtposition können die Bauteile natürlich weiterhin über einen Wert in dem Feld "Z-Lage" positioniert werden. Wurden bisher bei unterschiedlichen Schichtdicken unterschiedliche Hölzer mit unterschiedlichen Z-Lagen benötigt, können solche Anforderungen nun mit nur einem Bauteil abgedeckt werden. Opens external link in new window<Feature Film Automatisierte Schichtposition von Hölzern>
  • Bei allen Holzsystembau Hölzern wurde die neue Funktion "Eckbaustein" integriert (unter dem neuen Feld "Schichtposition"). Mit dieser Neuerung wird die neue Schichtposition und die Z-Lage von Hölzern in Makros und Eckbausteinen in der Holz-/Mauerschicht durch das Programm vollautomatisch angepasst. Bei folgendem Beispiel reduzieren sich die benötigen Stammdaten enorm und das Programm übernimmt das korrekte Positionieren der Hölzer. Bei einem T-Wand Anschluss auf der Ansichtsseite der durchgehenden Wand soll ein Hölzerbaustein auf der inneren Seite (Ansichtsseite) durch ein Makro positioniert werden. Trifft der T-Wand Anschluss aber nicht auf die Ansichtsseite sondern auf die gegenüberliegende, soll das Makro als auch der beinhaltete Hölzerbaustein getauscht werden. Der Hölzerbaustein und das Makro müssen also jeweils auf der inneren Seite der durchgehenden Wand positioniert werden. Für dieses Beispiel mussten bis jetzt zwei unterschiedliche Eckbausteine, Markos und Hölzer definiert werden. Ab der Version 16-1 genügt es, wenn die Funktion "Eckbaustein" beim Holz auf "ja" gestellt wird. Da sich bei diesem Vorgang die Schichtposition des Holzes vollautomatisch abändert, wurde ein Mechanismus entwickelt solche Bausteine beim Ablegen in die Stammdaten zu erkennen. Solche vom Programm automatisch abgeänderten Hölzer bzw. Hölzerbausteine erhalten in den Stammdaten in der Vorschaugrafik einen Doppelpfeil um sie optisch sofort zu erkennen. Opens external link in new window<Feature Film Intelligente Eckbausteine>
  • In der Version 16-1 können Hölzer in Schichten von Wänden, Decken sowie Dach- und Deckenelementen erzeugt werden. Somit kann bei einer Wand die Installationsebene mit Latten oder die Aussteifung mit Rohbrettern erzeugt und mit einer Abbundanlage vorgefertigt werden. Die Vorteile von Hölzern gegenüber Platten liegen bei solchen Aufbauten klar auf der Hand. Die Hölzer können mit Endtypen versehen werden, nahezu alle Bearbeiten-Befehle sind möglich und sie nehmen an der Staboptimierung der Materialliste teil.
    Um Hölzer in Schichten manuell erzeugen zu können, wurde die Schichtenschaltung in die Programmteilen "Wand Hölzer" und "Balkenlage" integriert. Jetzt kann mit dieser Schaltung die gewünschte Schicht für die Holzkonstruktion ausgewählt werden. Zum Erzeugen von Hölzern in Schichten stehen alle Erzeugen-Befehle bereit. Wurde die entsprechende Schicht und ein Erzeugen-Befehl ausgewählt, erkennt das Holz den Schichtumriss automatisch und wird in dieser Schicht erzeugt. Die Vorschriften für die Hölzer wie Schnittart, Priorität usw. gelten in Schichten genauso wie in den Programteilen der Hölzer. Das Arbeiten in Schichten auf der linken und rechten Seite funktioniert also identisch zur H0 Schicht.
    Natürlich können Hölzer in Wänden, sowie in Dach- und Deckenelementen auch über die Wandautomatik (F10) aufgebracht werden. Um dies zu realisieren, kann ab sofort beim Schichtmaterial nicht nur auf die Gruppe "Deckungen", sondern auch auf die Gruppe "Holzsystembau" verwiesen werden. Alle Einstellungen, die das Aufbringen von Schichtmaterialen beeinflussen (Deckart, Teilung, Nagelung und MCAD-Bearbeitungen), führen bei Hölzern zum gleichen Ergebnis wie bei Deckungen. Zusätzlich besitzen ab sofort alle Hölzer des Holzsystembaus auf dem ersten Reiter eine Vorzugslänge. Nur beim Aufbringen von Hölzern in Schichten über die Wandautomatik (F10) greift das Programm auf diese Länge zu und erzeugt das Bauteil mit der eingestellten Länge. Beim manuellen Erzeugen von Hölzern hat diese Länge momentan noch keine Relevanz.
    Natürlich werden Hölzer in Schichten auch beim FHP-Export (F12) korrekt behandelt und exportiert. Beim Export an eine Weinmann Anlage werden Hölzer in Schichten wieder in Platten umgewandelt und werden somit von der Anlage korrekt bearbeitet.
    Hölzer in Schichten können in den Anzeige-Einstellungen (F7) unter Wände, Dachelement, Deckenelement und Decke mit der Rubrik "Hölzer" verwaltet werden. Um das Arbeiten von Hölzern in Schichten noch übersichtlicher zu gestalten, wurde in der Schichtenschaltung (Wände, Wandschichten) die Option "Hölzer in Dämmung/Holz reagieren auf Schichtenschaltung" eingeführt. Diese Option führt dazu, dass Hölzer in der Schicht H0 auf die Layerschaltung reagieren und somit ausgeblendet werden können.
    Konstruieren in Schichten- vielfältige Möglichkeiten zur effektiveren Fertigung und individuelleren Gestaltung von Wand-, Dach- und Deckenkonstruktionen. Opens external link in new window<Feature Film Konstruieren in Schichten>
  • Die Layer-Schaltung wurde um 27 weitere Layer für Hölzer in Schichten erweitert. Hölzer und dazugehörige Bemaßungen, CAD und MCAD-Objekte, welche in Schichten konstruiert wurden, landen somit im jeweiligen Layer.
  • In den Voreinstellungen (Alt+F7) wurde unter Wände/Umriss, Wandkörper die Option "Makros aus Eckbausteinen in Blockbauwänden anpassen" integriert. Durch diese Option kann das anpassen von Makros bei Eckbausteinen unterdrückt werden. Wird diese Option deaktiviert, wird die Position von Makros bei Blockbauwänden nicht mehr vom Programm automatisch angepasst.

Blech

  • Für Blechbauteile wurde das Schneiden ermöglicht. Über den Bearbeiten-Befehl "Schneiden" lassen sich nun Blechkantprofile und Blechscharen problemlos "Schneiden 1x", "Verlängern / Verkürzen" und bei zwei markierten Blechbauteilen auch über "Eckverbindung" z.B. auf Gehrung verschneiden.
    Durch diese Erweiterung lassen sich Blechbauteile nun u.a. auch im 3D bearbeiten. Bleche, welche auf Gehrung verschnitten werden sollen wie z.B. eine Ortgangverblechung können mit dem Befehl "Schneiden - Eckverbindung" in einem Befehl auf Gehrung verschnitten werden.
    Falzausbildungen am Anfang und Ende von Scharen bleiben nach dem Befehl "Schneiden" bestehen und werden nicht verworfen.
    Wird ein Bauteil geschnitten, bekommt dieses durch das Schneiden eine Bearbeitung. Diese kann im 2D wie im 3D über "Objekt-Details markieren" sichtbar und somit auch markierbar geschalten werden. Eine Bearbeitung kann so beispielsweise gelöscht werden. Opens external link in new window<Feature Film Schneiden-Befehle für Blechbauteile>
  • In der Version 16-1 wurde erstmalig weltweit der Export von profilierten Blechbauteilen aus einem CAD Konstruktionsprogramm an die Schechtl CNC S-Touch Steuerung verwirklicht. Durch diese Schnittstelle wurde es ermöglicht, profilierte Blechbauteile direkt aus dem SEMA Programm mit Projektdaten auf eine CNC gesteuerte Schwenkbiegemaschine der Firma Schechtl zu transferieren um dort gefertigt zu werden.
    Hierzu wurden verschiedene Erweiterungen im Programm gemacht:
    Das Stammdatum aller Blechbauteile wurde um die Reiter "Sta" (Status) und "So" (Sonstiges) erweitert. Auf dem "Sta" Reiter kann für jedes Blechbauteil entschieden werden, ob dieses am Einzelstab teilnehmen soll. Steht diese Einstellung auf "ja", wird das Bauteil beim Transfer in die Einzelstabliste aufgeführt und kann an die Schechtl S-Touch Steuerung exportiert werden. Auf dem Reiter "So" kann ein Materialtyp für das Blechbauteil definiert werden. Es kann hier über den Rechtsklick eine "Export-Spezifikation" für Schechtl ausgewählt werden. Hier sind alle im S-Touch zur Verfügung stehenden Materialtypen zur Auswahl: STAINLESS (Edelstahl), STEEL (Stahl), COPPER (Kupfer), ALUMINUM (Aluminium) und ZINC (Zink). Wird hier ein Materialtyp gewählt, kommt dieser auch entsprechen im S-Touch Programm an. Der Default-Wert bei keinem Eintrag ist ZINC (Zink).
    Die Stammdatengruppe "Blechscharen" wurden hingehend des Exports an S-Touch um "Doppelstehfalz 25 Kantbank", "Doppelstehfalz 32 Kantbank" und "Doppelstehfalz 38 Kantbank" erweitert. Analog zu diesen Blechscharen gibt es die zugehörigen Falzausbildungen in der Gruppe "Blechfalze". Die Blechfalze enthalten keine Radien und können somit perfekt an S-Touch exportiert und mit einer Schwenkbiegemaschine gefertigt werden. Bei einer Neuinstallation wird ein kleiner Teil diese Scharen automatisch mit den Arbeitsstammdaten installiert. Wird mit Datenübernahme der Vorgängerversion installiert, so werden keine Scharen für den Export an S-Touch mit installiert. Diese können aber jederzeit in vollem Umfang aus den SEMA Originalstammdaten gepickt werden.
    Da die Blechbauteile für den Export an S-Touch über den Einzelstab laufen, steht jetzt auch die neue Einzelstablistenvorlage "Einzelstabliste Holz und Material" zur Verfügung. Diese ist untergliedert in die Bereiche "Holz", "Stahl" und "Blech". Die Blech-Liste ist wiederum unterteilt in "Dach", "Decke", "Wand" und jeweils in "Blechkantprofile" und "Blech Deckung". Somit werden die transferierten Blechbauteile auch entsprechend übersichtlich einsortiert. Diese Liste kann beispielsweise der "NUM EZ"-Liste über "Format", "Reiter/Liste neu zuweisen" mit ein paar Klicks zugewiesen werden. Nach einem Transfer an die Materialliste, bekommen u.a. alle Blechbauteile automatisch eine Einzelstabnummer (EZNR) mit der sie auch eine fixe Zuordnung auf dem Plan erhalten. Gleiche Bleche werden zusammen gefasst und bekommen dieselbe Nummer.
    Neu integriert wurde der Export-Befehl "Export an Blechbearbeitungsmaschine", der unter "Datei" ausgewählt werden kann. Über diesen Befehl wird der Exportdialog an die Schechtl S-Touch Steuerung aufgerufen. Hier können neben Einstellungen zu einem direkten Programmaufruf des Schechtl S-Touch Programms mit einer Pfadangabe der exe. Datei noch weitere Einstellungen definiert werden. Im Auswahlfeld "Übergeben" wird eingestellt, ob nur die "Aktuelle Position", "markierte Positionen" oder "alle Positionen" übergeben werden sollen. Im Feld "Verzeichnis" wird der Exportpfad eingestellt und unter "Dateiname" der Name der exportierten Datei. Standartmäßig ist hier der Platzhalter "###" eingestellt. Dieser zählt die Nummern im Verzeichnis immer weiter hoch. In den Feldern "Verzeichnis" und "Dateinamen" können über die Buttons "@" auch Platzhalter aus dem SEMA Programm eingesetzt werden. Mit dem Schalter "Allg. Einstellungen" werden die allgemeinen Einstellungen zum Export an S-Touch aufgerufen. Hier können S-Touch spezifische Einstellungen getätigt werden. Unter der Einstellung "Auftrag" wird definiert, was im S-Touch im Feld "Profilnamen (Nummer)" und im Feld "Auftragsnummer" ausgewertet wird. Hier bietet sich die Eingabe mit Platzhalter z.B. der Bezeichnung des Bauteils an. Bei Auftragsnummer stehen die Optionen "-nichts-", "Materiallistennummer" und "Einzelstabnummer" zur Auswahl. Über den Schalter "Abbrechen" wird der Vorgang abgebrochen. Wird mit "OK" bestätigt, wird die Exportdatei ins entsprechende Verzeichnis gelegt und mit korrektem Programmaufruf direkt das S-Touch Programm mit der Exportdatei geöffnet.
    In den Voreinstellungen (Alt+F7) wurde die Rubrik "Listen / Einzelstab" im Reiter "Einzelstab" um "aktuelle Blechbearbeitungsmaschine" erweitert. Im Auswahlfeld steht momentan exklusiv "Schechtl S-Touch" zur Verfügung.
    Analog zu Holzbauteilen können auch Blechbauteile direkt aus der Zeichnung an das S-Touch Programm transferiert werden. Hierzu werden ein oder mehrere Blechbauteile markiert und über das Icon "Export an Schechtl S-Touch" transferiert. Je nachdem, welche Art an Bauteilen markiert ist, startet das Icon den Export an Blechbearbeitungsmaschinen oder Abbundmaschinen. Standardmäßig wird immer der zuletzt verwendete Export angeboten, was im Hint des Icons zu erkennen ist. Der Exportdialog verhält sich identisch zum Export aus der Einzelstabliste. Auch hier besteht die Möglichkeit über den optionalen integrierten Programmstart der CNC Steuerungssoftware mit den übergebenen Daten. Opens external link in new window<Feature Film Weltneuheit: Export an Schechtl Kantbänke über S-Touch>

FHP Maschinen

  • Die Fragezeichentechnik bei MCAD Bauteilen wurde beim Export an Maschinen der Firma Randek realisiert. (Fa. Zytech)
  • Die Position von Platten in einem Deckenelement wurde beim Export an eine Randek Maschine verbessert. (Fa. Zytech)
  • STA-Hölzer werden jetzt beim Export an eine Randek Maschine in einem speziellen Fall korrekt exportiert. (Fa. Zytech)
  • Die Z-Lage von Hölzern wurde beim Export an Randek Maschinen realisiert. (Fa. Zytech)
  • In einem speziellen Fall bekamen Hölzer beim Export das Schlüsselwort "cut" mit geliefert, dies wurde behoben. (Fa. Zytech)
  • Bei einer bestimmten Konstellation wurden Hölzer doppelt exportiert, dieses Verhalten wurde verbessert. (Fa. Zytech)
  • Der Bosmob- Export von Dachelementen wurde verbessert. Es werden jetzt auch Pfetten berücksichtigt. (Fa. CCL)

Treppe

  • Beim Maschinenexport werden nun gerundete Zapfen mit integrierten Kreisbögen übertragen. (Fa. Jauzac)
  • Der Maschinenexport von Zapfen wurde verbessert. Der Anfahrtspunkt von Zapfenumrissen liegt jetzt auch im gewendeten Fall immer oben. (Fa. Haquette)
  • Treppengeländer- formschön und konstruktiv. Im Datensatz des Geländers stehen unter dem Reiter ">>" (Zuweisung weiterer Geländerbauteile) neue Konstuktionsdetails zur Verfügung. So können nun Abstände für die Geländer Bauteile "Pfosten", "Handlauf", "Bündel" und "Gurt" zum Antritt und Austritt der Treppe definiert werden. Öffnet man das Menü "Bauteilanfang Antritt" oder "Bauteilende Austritt" kann jeweils die Lage des Pfosten definiert bzw. verändert werden. Zudem stehen für die restlichen Bauteile mehrere Optionen zur Abstandsdefinition zur Auswahl. Mit "Automatik" werden die Bauteile wie gewohnt berechnet. Zusätzlich stehen mit "Gel" (Geländerlinie), "PfVK"(Pfosten Vorderkante), "PfMI"(Pfosten Mitte) und "PFHK"(Pfosten Hinterkante) neue Bezugspunkte zur Verfügung, bei denen man gegebenenfalls auch einen Abstand vergeben kann. Somit können für die Automatikberechnung der Treppe noch detailliertere Voreinstellungen für das Geländer getroffen werden. Diese Neuerung spart Zeit, da das Geländer schon bei der ersten Berechnung formvollendet erzeugt wird. Opens external link in new window<Feature Film Treppengeländer- formschön und konstruktiv>

3D Objekte

  • Für Standard Stahlbauteile wurde das "Schneiden" ermöglicht. Über den Bearbeiten-Befehl "Schneiden" lassen sich nun "Flachstahl", "I-Träger", "L-Stahl", "T-Stahl", "U-Stahl", "Z-Stahl", "Rundprofile", "Rechteckprofile" und "Extrusionskörper" problemlos "Schneiden 1x", "Verlängern / Verkürzen" und bei zwei markierten Bauteilen auch über "Eckverbindung" auf Gehrung oder lang/kurz verschneiden.
    Diese Neuerung erleichtert das Arbeiten mit Standard Stahlbauteilen und Extrusionskörpern enorm. So können jetzt beispielsweise zwei I-Träger auf Gehrung geschnitten werden. Die Bauteile müssen hierzu am gewünschten Ende markiert werden. Es erscheint der Markierpfeil an diesen Bauteilen, der wie beim Holz anzeigt, an welcher Seite des Objekts geschnitten, verlängert/verkürzt oder als Eckverbindung verschnitten wird. Hierbei ist zu beachten, dass dies nur entlang der Länge / X-Dimension (rot) ermöglicht wurde.
    Beim Bearbeiten-Befehl "Schneiden" gibt es zwei Varianten. Steht das Stahlbauteil im "Bea-Reiter" auf "Bearbeitbar - Nein", so ist nur ein Verlängern/Verkürzen möglich. Steht es auf "Bearbeitbar - Ja", kann man "Schneiden 1x", "Verlängern/Verkürzen" und ggf. "Eckverbindung" wählen. Die Länge nach "Schneiden 1x", "Verlängern / Verkürzen" und "Eckverbindung" wird in das Stammdatum zurück geschrieben.
    Wird ein Stahlbauteil oder Extrusionskörper über "Schneiden 1x" oder "Schneiden - Eckverbindung" geschnitten, werden die Dimensionen fixiert und sind für dieses Bauteil nicht mehr veränderbar. Geschnittene Bauteile lassen sich samt Bearbeitung in die Stammdaten zurückspeichern und können genau so wieder eingesetzt und sogar verankert werden.
    Bauteile die gruppiert, verankert, verankert - Endtyp oder verankert - statisch sind, und die etwaigen Trägerbauteile, können nicht mehr geschnitten werden. Aus diesem Grund sollten die Stahlteile erst geschnitten und dann gruppiert werden. Der Status des jeweiligen Bauteils wird wie bisher in Klammern im Bauteil-Hinweis (Hint) angezeigt. Neu dazugekommen ist der Status einer Gruppe oder eines Trägerbauteils. Diese sind im Bauteil-Hinweis (Hint) mit "(enthält Objekte)" gekennzeichnet. So lässt sich der Status der jeweiligen Bauteile schnell und einfach erkennen. Opens external link in new window<Feature Film Schneiden-Befehle für Stahlbauteile>
  • Die Funktionalität von 3D Schnitten wurde erweitert. Wird ein markiertes 3D Objekt oder eine 3D Objekt Gruppe mit einem 3D Schnitt welcher im Stammdatum die Wirkung auf "Gewählte" eingestellt hat geschnitten, so werden alle Bauteile einzeln bei "Gewählte Bauteile" im Stammdatum definiert. Somit wird jetzt nur noch dieses 3D Objekt oder die ganze 3D Objekt Gruppe geschnitten.

Stammdaten Bausteine Inhalt Pflege

  • Im SEMA Data Store steht der aktualisierte SHERPA 2-01, Release 100002 Stammdatenordner zum Download zur Verfügung. In diesem wurde das Angebot um "Power Base - C" und "Power Base - F" Stützenfüße erweitert. Weiter wurden die Blatt-Bearbeitungen aller Einhängeträger überarbeitet.
  • In den Arbeitsstammdaten wurden die Wände "Aussenwand 160 hinterlüftet verblecht", "Aussenwand 160 verblecht"," Aussenwand 25cm Kniestock Fassade" und "Aussenwand 25cm Fassade" in den Gruppen "Holzrahmenbau" und "Vollholz Wand" mit Brettern und Latten als echte Hölzer in den Schichten versehen. Außerdem wurden zu diesem Zweck die neuen Gruppen "Lattung" und "Schalung" unter dem Holzsystembau erzeugt. Diese beinhalten jeweils mehrere gängige Latten bzw. Bretter um diese beispielsweise in Schichten aufzubringen. Die neuen Wände und Gruppen stehen nur bei einer Neuinstallation der Version automatisch zur Verfügung. Natürlich können diese neuen Gruppen jederzeit in bestehende Arbeitsstammdaten gepickt werden. Opens external link in new window<Feature Film Konstruieren in Schichten>
  • Die Ziegeltexturen wurden bzgl. der Darstellung und der Ausrichtung überarbeitet und können aus den Originalstammdaten gepickt werden.
  • Die Stammdatengruppe "Blechscharen" wurden hingehend des Exports an S-Touch um "Doppelstehfalz 25 Kantbank", "Doppelstehfalz 32 Kantbank" und "Doppelstehfalz 38 Kantbank" erweitert. Analog zu diesen Blechscharen gibt es die zugehörigen Falzausbildungen in der Gruppe "Blechfalze". Die Blechfalze enthalten keine Radien und können somit perfekt an S-Touch exportiert und mit einer Schwenkbiegemaschine gefertigt werden. Bei einer Neuinstallation wird ein kleiner Teil diese Scharen automatisch mit den Arbeitsstammdaten installiert. Wird mit Datenübernahme der Vorgängerversion installiert, so werden keine Scharen für den Export an S-Touch mit installiert. Diese können aber jederzeit in vollem Umfang aus den SEMA Originalstammdaten gepickt werden. (siehe auch Neuerungen Blech Opens external link in new window<Feature Film Weltneuheit: Export an Schechtl Kantbänke über S-Touch>

Einzelstab

  • Im SEMA-Programm wurde der Export des BTLx-Formats integriert.
    Im Export-Menü für BTL kann jetzt die Version X1.0 ausgewählt werden. Zusätzlich kann die Export-Datei komprimiert werden. Wurde die Option "komprimieren" aktiviert, so wird die Datei im BTLz Format exportiert.
    BTLx ist eine moderne, XML-basierte Weiterentwicklung des BTL-Formats, bei der besonderer Wert auf die Vereinfachung gelegt wurde. Zudem wurde in BTLx die Integration zukünftiger Weiterentwicklungen ermöglicht. BTL und BTLx sind offene, unabhängige Schnittstellen zur Maschinenübergabe, die von SEMA in Kooperation mit der Firma Cadwork entwickelt und gepflegt werden. Weitere Informationen siehe: Opens external link in new windowwww.design2machine.com
  • Beim BVX2 Export wird die Texthöhe bei Markierungen und der Textausgabe jetzt korrekt übergeben. (Fa. Nordhaus)
  • Aus Außenkonturen resultierende Blätter werden jetzt korrekt im BTL Format exportiert. (Fa. Brüninghoff)
  • Der BVX2 Export von Konturen im Zusammenspiel mit Schwalbenschwanz-Blättern und gesteigerten Blättern wurde verbessert. (Fa. Atelierdefrancois
  • Beim BVX2 Export wird nun die Information "ganz durch" beim Tiefenmodus für Blättern und Konturen, welche das Bauteil komplett durchdringen, berücksichtigt. (Fa. Strüby)
  • Speziell für den Maschinenexport von Blechscharen und Kantbauteilen wird eine neue Vorlage für eine Einzelstabliste angeboten. Diese kann der bestehenden Einzelstabliste neu zugewiesen werden. (Format, Reiter/Liste neu zuweisen: Einzelstabliste Holz und Material.DOT) Die Bauteile der Blech Deckung und Blechkantprofile, untergliedert in die Bereiche "Dach", "Decke" und "Wand" werden übersichtlich unter der Rubrik "Blech" aufgeführt.
  • Der BVX 2 Export von Stegträgern wurde erweitert. Informationen für die Maschine, um die Stegträger korrekt greifen zu können, werden jetzt exportiert. (Fa. Merkl)
  • Die Umwandlung von Blättern zu Konturen wurde für den BVX 2 Export verbessert.

DXF Schnittstelle

  • Der Import von DXF und DWG Dateien wurde weiter verbessert.

BTL Import

  • Im SEMA-Programm wurde der BTL Import um das Format BTLx und BTLz erweitert.
    Im Dateidialog des BTL Imports (Datei>> Import>> BTL Import) kann jetzt neben dem bisherigen BTL Format das Format BTLx und BTLz (komprimierte BTLx Datei) gewählt werden.
    BTLx ist eine moderne, XML-basierte Weiterentwicklung des BTL-Formats, bei der besonderer Wert auf die Vereinfachung gelegt wurde. Zudem wurde in BTLx die Integration zukünftiger Weiterentwicklungen ermöglicht.

IFC Import/ Export

  • Was ist BIM? Diese Frage stellen sich bestimmt viele. Egal ob Architekturprogramme, Holzbausoftware oder Software zur Planung und Erstellung von kompletten Gebäuden; ständig wird man mit dem Begriff "BIM" konfrontiert.
    BIM ist die Abkürzung für Building Information Modeling. Übersetzten könnte man das ungefähr mit "Gebäudedatenmodellierung". Aber was bedeutet das?
    Stöbert man im Internet, so stößt man beispielsweise auf folgende Erklärung:
    Allgemein wird BIM wie folgt definiert:
    „Building Information Modeling (BIM) ist eine Planungsmethode im Bauwesen, die die Erzeugung und die Verwaltung von digitalen virtuellen Darstellungen der physikalischen und funktionalen Eigenschaften eines Bauwerks beinhaltet. Die Bauwerksmodelle stellen dabei eine Informationsdatenbank rund um das Bauwerk dar, um eine verlässliche Quelle für Entscheidungen während des gesamten Lebenszyklus zu bieten; von der ersten Vorplanung bis zum Rückbau.“ - Quelle NBIMS
    Das National Building Information Model Standard Project Committee (NBIMS) ist der Fachausschuss des National Institute for Building Sciences (NIBS) Facility Information Council (FIC) der Vereinigten Staaten in Fragen BIM und Standardisierung für den openBIM-basierten Datenaustausch, www.nationalbimstandard.org/faq.php
    BIM ist also kein Dateiformat, sondern ein Prozess, eine Planungsmethode, eine Plattform, eine Philosophie.....
    Das heißt es geht doch darum, in der Gebäudesoftware ein intelligentes 3D Modell zu erstellen und möglichst viele Informationen allen am Bau beteiligten Personen zugänglich zu machen.
    Genau dies ist mit dem SEMA Programm schon seit Jahren möglich.
    Bei der konstruktiven Eingabe des Projekts entsteht automatisch ein 3D Modell. So wird auch "Nicht- Fachleuten" schnell klar, wie das Gebäude letztendlich aussehen soll.
    Alle konstruktiven Daten des Gebäudes stehen nach der Eingabe vollautomatisch zu Verfügung.
    Gebäudeansichten und Einreichpläne zur Genehmigung des Projektes können auf Knopfdruck generiert werden.
    Sämtliche Bauteile wie Hölzer, Flächen, Deckungen wie Dachziegel, Schalung, Blechbauteile, Wandbeplankungen, Fenster, Türen, Verbindungsmittel und Stahlteile und andere Materialien werden detailliert in Materiallisten und Aufmaßlisten erfasst. Eine differenzierte Bestellung der verschiedenen Bauteile und Materialien ist perfekt vorbereitet.
    Pläne und Zeichnungen zur Fertigung der Hölzer für den Handabbund können ausgedruckt werden, oder die Hölzer werden zur automatischen Ausarbeitung an Abbund- oder Elementfertigungsanlagen exportiert.
    Selbstverständlich können im SEMA Programm auch Treppen konstruiert werden. Diese fügen sich automatisch in das 3D Modell ein und machen das Gebäude erst richtig begehbar. Die Treppe dient hierbei nicht nur optischen Zwecken, sondern kann mit detaillierten Abwicklungen und Plänen manuell gefertigt, oder vollautomatisch an CNC Maschinen exportiert werden.
    Zur Vervollständigung und weiteren Gestaltung des Gebäudes können die Räume mit Möbeln bestückt werden. Weiter können 3D Objekte zur Außengestaltung, wie Bepflanzungen oder Fahrzeuge, einfach platziert werden. Die freie Gestaltung eines realen Geländes um das Projekt macht das virtuelle Gebäude perfekt.
    Natürlich darf hinsichtlich BIM die Präsentation des virtuellen Gebäudes für den Endkunden nicht fehlen. SEMA bietet hierfür das Presenter-Programm, mit dessen Hilfe der Bauherr ohne SEMA Lizenz das Gebäude begutachten und sogar durchwandern kann. Eine weitere Möglichkeit bietet SEMA mit dem Modul "Virtual-Reality". Die erzeugte Datei kann an jedem beliebigen Rechner, auch ohne SEMA Programm, gestartet werden. Virtual-Reality bietet eine 3D Live-Navigation durch das SEMA Projekt in perfekter fotorealistischer Qualität zur professionellen Produktpräsentation.
    Ein weiteres, wichtiges Thema, gerade wenn man jetzt den Begriff BIM vor Augen hat, ist natürlich der Datenaustausch mit anderen Programmen.
    Zur Kalkulation des Projektes bietet SEMA ein perfekte Anbindung an das Programm WGsystem. Hier findet eine direkte Datenkopplung der SEMA Systemstammdaten mit der Leistungsbeschreibung und den Kalkulationsdaten statt. Nach Erstellung des Gebäudes im SEMA Programm bekommt man auf Knopfdruck sämtliche Kalkulationsdaten im Programm WGsystem.
    Eine sehr eindrucksvolles Werkzeug zum Datenaustausch bieten moderne Theodoliten. Der Import der 3D-Koordinaten erfolgt direkt in die SEMA-Eingabefunktionen zur Generierung von 3D-Punkten bzw. zur sofortigen Erzeugung neuer Bauteile wie Dachflächen, Wände, Hölzer usw. So kann beispielsweise der Bestand eines Gebäudes perfekt ins SEMA Programm "eingelesen" werden. Dies ist dann eine exakte Grundlage für weitere Baumaßnahmen. Seit der Version 15-2 gibt es den SEMA data store. Mit Hilfe dieser Cloud Lösung hat der Anwender immer Zugriff auf die aktuellsten Daten von z.B. Verbindungsmitteln bestimmter Hersteller. Dieser Vorgang kann mit Sicherheit ebenfalls der BIM Philosophie zugeordnet werden.
    Statische Berechnung sind im SEMA Programm nicht mehr wegzudenken. Seit Jahren können im Zusammenspiel mit der Frilo-Statik Holz- und Stahlbauteile statisch berechnet werden. (In Italien ist ABIES, und in Frankreich MDBAT der Statik Partner) Diese integrierten statischen Berechnungen gehen weit über einen normalen Datenaustausch hinaus. Bestimmte Prozesse werden im Hintergrund gerechnet und auch statische Auswertungen werden im SEMA Programm erfasst. Die Generierung eines sogenannten Stab- und Knotenmodells des kompletten Tragwerks des Gebäudes und ein Export im DXF oder DSTV Format ist die Grundlage für eine komplette Gebäudestatik. Ein langjähriger Partner von SEMA für diesen Datenaustausch ist die Fa. Dlubal.
    Auch ein perfekter Import aus verschiedenen Binderprogrammen im RCE und MXF Format ist möglich. Beim Import werden die Daten vollautomatisch in echte SEMA Bauteile umgewandelt und in die entsprechenden Systeme verteilt. Eine Fortführung der Konstruktion, die Massenermittlung und eine Maschinenfertigung sind problemlos möglich.
    Ähnlich verhält es sich beim SCI/XML Import. Die Gebäudehülle aus einer Planungssoftware, z.B. Villa wird ins SEMA Programm importiert und vollautomatisch werden echte SEMA Dachflächen, Deckenkörper, Wandkörper mit Schichten sowie Fenster und Türen erzeugt. Diese Hüllen können dann im SEMA Programm mit den üblichen Automatismen mit Hölzern und Deckungen gefüllt werden.
    Auch andere 3D Importe und Exporte zum Datenaustausch mit Fremdprogrammen werden natürlich angeboten. Enthalten sind neben anderen die Formate DXF, 3DS, OBJ, WRL, STL.
    Mit Hilfe des BTL-Imports kann ins SEMA Programm ein komplettes Projekt eingelesen werden, das dem Anwender unmittelbar nach dem Import "abbundfertig" vorliegt. Sämtliche Holzbauteile werden mit den in der BTL-Datei definierten Endtypen und Bearbeitungen eingelesen. Eingelesene Geschoße werden automatisch in der Geschoßverwaltung angelegt und die Bauteile werden dem jeweiligen Geschoß zugeordnet. Die importierten Bauteile werden als 3CAD Holzbauteile mit ihren enthaltenen Bearbeitungen erzeugt. Mit dem "BTL-Import" wurde ein Datenimport mit sehr hohem Detailierungsgrad geschaffen.
    Das SEMA Programm verfolgt die BIM Philosophie schon seit Jahren und bietet natürlich die Plattform für weitere Prozesse und Planungsmethoden.
    Neu in der Version 16-1 ist der IFC Import und Export.
    IFC (Industry Foundation Classes) ist ein offener Standard im Bauwesen zur Beschreibung von Gebäudemodellen. Im Reiter "Datei" wurde der "Export" und "Import" von Daten um "IFC (xml)" erweitert. Einfacher ist es, eine IFC Datei via "drag & drop" ins SEMA Programm zu importieren. Wird der IFC Import gewählt, öffnet sich der gewohnte Datei Import Dialog. Es können nur *.IFCxml Dateien gewählt werden. Für IFC Dateien gibt es einen kostenlosen Viewer Opens external link in new window(xBIM Xplorer) mit welchem die Dateien nicht nur angesehen, sondern auch direkt in *.IFCxml Dateien umgewandelt werden können. Wird eine Datei gewählt, öffnet sich der Importverlauf und protokoliert den Import. Folgende Bauteile werden bereits im SEMA erkannt und automatisch, bereits beim Import, in echte SEMA Bauteile umgewandelt.
    • Geschoße
    • Wände
    • Fenster
    • Türen
    • Dachflächen
    • Decken
  • Diese Hüllen können dann im SEMA Programm mit den üblichen Automatismen mit Hölzern und Deckungen gefüllt werden. Alle anderen Bauteile werden als 3D Körper importiert. So können gegebenenfalls importierte 3D Objekte mit dem 3D Bauteilkonverter (Befehl: Holzbauteil aus Objekt) in echte SEMA Hölzer umgewandelt werden.
    Der Export funktioniert analog zum Import und exportiert aktuell die gleichen Bauteilarten wie der Import. Zusätzlich werden beim IFC Export Dach-, Wand, und Deckenhölzer exportiert. Mit dem Import und Export von IFC Dateien bietet SEMA ein weiteres Werkzeug zum Datenaustausch mit anderen Programmen und allen am Gebäudebau Beteiligten. SEMA macht BIM. Opens external link in new window<Feature Film BIM und IFC>

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