Neuerungen V20-1 Build 9600

Allgemeines

  • Benutzerhinweise wurden in der Version 20-1 in die Bauteil-Hinweis Einstellungen aufgenommen. Wird ein Benutzerhinweis markiert und die Bauteil-Hinweis Einstellungen unter „Ansicht“ aufgerufen, so wechselt das Programm automatisch auf den Reiter „Allgemein / Sonstiges“. Somit lassen sich jetzt auch bei Benutzerhinweisen beliebige Informationen im Hint anzeigen.
  • In der Version 20-1 wurde die Performance des SEMA Programmes stark verbessert. Insbesondere die Bildaufbauzeiten wurden erheblich beschleunigt.
    Die Verbesserungen im Detail:
    Der Speicherbedarf der Bauteilbeschriftung (Bearbeitung Text auf Bauteil) wurde erheblich verringert. Zudem wurde der 3D Bildaufbau mit Bauteilbeschriftungen enorm beschleunigt.
    Um die Bildaufbauzeiten (Lampe) weiter zu reduzieren, wurden die interne Berechnung von Polygonen optimiert.
    Der Bildaufbau (Lampe) von importierten DXF und DWG Dateien als CAD Grafik wurde extrem beschleunigt. Dauerte der Bildaufbau bei einer DXF Datei mit 50.000 CAD Objekten bisher ca. 7 Sekunden, vergehen für den gleichen Vorgang nun etwa nur noch 0.5 Sekunden.
    Gerade wenn viele oder sehr detaillierte DXF Zeichnungen im BV benötigt werden, wird somit empfohlen diese über den Grafik-Befehl zu importieren. (Bezugspunkte können gefangen werden; Layer können weggeschalten werden; einzig das Bearbeiten einzelner Elemente wie Linien löschen etc. ist nicht möglich.)
  • Ab der Version 20-1 ist für Grafikkarten bzw. Grafikkartentreiber mindestens die Open GL Version 3.3 notwendig. Eine Systemprüfung findet beim Start des SEMA Programmes statt. Falls erforderlich erscheint eine entsprechende Hinweismeldung.
  • Die Zeichnungsverwaltung wurde mit verschiedenen Erweiterungen und Verbesserungen überarbeitet. Das Fenster der Zeichnungsverwaltung ist in der Größe nun variabel und kann nach eigenem Ermessen in der Größe angepasst werden. Größe und Position des Fensters werden im Programm automatisch gespeichert.
    Auf allen Reitern wurde eine neue Suchfunktion am rechten oberen Rand integriert. Diese Suchfunktion funktioniert direkt und unmittelbar nach der Eingabe des ersten Zeichens. Sofort wird auf dem aktuellen Reiter das Ergebnis der Suche angezeigt. Die Suche hat ein Auswahl Menü mit einer Verlaufsanzeige der letzten 10 Suchanfragen. Der Verlauf wird für jeden Reiter separat gespeichert.
    Alle Spalten in der Zeichnungsverwaltung lassen sich nun beliebig verschieben. Zudem wurde für die Reiter „Hausgrund“, „IFC“, „Geschoße“, „Wände“, „Elemente“, „3D“, „Bauteile“, „Nestings“, „Bilder“, und „Pläne“ die neue Spalte „Zusatz“ eingeführt. Diese neue Spalte kann jeweils über „Ändern“ editiert werden. In der Spalte „Zusatz“ können über eine freie Eingabe zusätzliche Informationen oder ein Wert für eine gewünschte Gliederung eingegeben werden.
    Der Reiter „Geschoße“ wurde um die Spalte „Stockwerk“ erweitert. Zum einen dient diese Spalte zur Zusammenfassung von Wand- und Deckengeschoßen für den IFC Export (genauere Beschreibung siehe IFC Neuerungen), zum anderen kann diese Spalte auch hervorragend zur Gliederung von Geschoßen verwendet werden. Diese Spalte wird ebenfalls über Ändern editiert.
    Die Spalten „Stockwerk“ und „Zusatz“ haben ein Auswahl Menü um auf bereits eingegebene Werte bequemen Zugriff zu haben.
    Eine weitere Neuerung auf dem Reiter „Geschoße“ ist die Sichtbarkeitsschaltung. Hierbei wurden die bisherigen Texte „unsichtbar“, „inaktiv“ und „normal“ durch drei nebeneinanderliegende Optionsfelder ersetzt. In der Überschrift sind die drei Icons für „inaktiv“, „unsichtbar“ und „normal“. Somit muss nicht wie bisher durchgeklickt werden, sondern es kann direkt die gewünschte Option für Geschoße angewählt werden. Wird direkt auf ein Icon in der Überschrift geklickt, bekommen alle Geschoße den geklickten Status. In Verbindung mit der neuen Suchfunktion lassen sich somit sehr schnell Geschoßgruppen ein-, ausblenden oder inaktiv schalten.
    Über einen direkten Klick mit der linken Maustaste oder über Rechtsklick auf die Spaltenüberschriften kann die Sortierung A-Z oder Z-A eingestellt werden. Weiter kann über einen Rechtsklick auf die Spaltenüberschriften auf den Reitern „Wände“, „Elemente“, „Bauteile“, „Nestings“ und „Pläne“ eine Platzhalter-Spalte hinzugefügt werden. Wird eine neue Spalte hinzugefügt, öffnet sich das Platzhalter-Menü. Hier kann der gewünschte Bauteil-Platzhalter ausgewählt werden. Es wird eine neue Spalte mit der Überschrift des Platzhalters hinzugefügt und zeigt von allen Bauteilen entsprechenden Einträge an.
    Manuell hinzugefügte Spalten können über einen Rechtsklick wieder gelöscht werden.
    Wird in einer Spalte mit vielen gleichen Einträgen gearbeitet, kann ebenfalls über einen Rechtsklick „Alle“ deaktiviert werden. Es wird dann nur noch der Eintrag in der obersten Spalte angezeigt und die darunter folgenden gleichen Einträge bis zum nächsten unterschiedlichen Eintrag nicht mehr angezeigt. Mit dieser Funktion lässt sich eine wesentlich bessere Übersicht schaffen und eine Art Baumstruktur anzeigen.
    Auf dem Reiter „Pläne“ wurde die Plan-Ausgabe erweitert. Der Schalter „PDF speichern“ wurde durch den Schalter „Plan-Ausgabe“ ersetzt. Wird der Schalter Plan-Ausgabe mit einem oder mehreren markierten Plänen gedrückt, öffnet sich ein Untermenü mit der Auswahl der Ausgabeformate. Hierbei kann „Ausgabe als PDF“, „Ausgabe als DXF/DWG“ und „Ausgabe an den Drucker“ gewählt werden.
    Für die Ausgabe als DXF/DWG wurde ein entsprechender Archiv-Schalter analog zum PDF Archiv eingeführt. Speicherort und Format (DXF oder DWG) werden in den allgemeinen Voreinstellungen (Alt F7) unter „Daten Import / Export“ – „DXF“ eingestellt. Im Feld „Exportpfad“ wird der Pfad auf das DXF/DWG Archiv eingestellt und im Feld „Exportdatei“ der Name der Datei und mit der Dateiendung (.dxf oder .dwg) das Format. Mit dieser Neuerung können ein Plan oder mehrere ausgewählte Pläne mit einem Befehl gleichzeitig als PDF, DXF/DWG gespeichert und an den eingestellten Drucker geschickt werden. <Feature Film Verbesserungen Zeichnungsverwaltung>

3D Darstellung Visualisierung

  • Um die Visualisierung im SEMA Programm optisch noch weiter aufzuwerten, wurden in die Version 20-1 mehrere neue Holztexturen integriert. Die Stammdaten, unter Visualisierung/3D Objekte, Texturen, wurden im Ordner „Holz“ um folgende Texturen erweitert:
    Mit den Texturen „Ahorn topstar geölt“, „Ahorn topstar natur“, „Buche country geölt“, „Buche country natur“, „Buche topstar geölt“, „Buche topstar natur“, „Eiche country angeräuchert“, „Eiche country geölt“, „Eiche country geräuchert“, „Eiche country natur“, „Eiche country rohholzeffekt“, „Eiche design angeräuchert“, „Eiche design geölt“, „Eiche design geräuchert“, „Eiche design natur“, „Eiche design rohholz“, „Eiche einblatt angeräuchert“, „Eiche einblatt geölt“, „Eiche einblatt gräuchert“, „Eiche einblatt natur“, „Eiche einblatt rohholzeffekt“, „Eiche topstar angeräuchert“, „Eiche topstar geölt“, „Eiche topstar geräuchert“, „Eiche topstar natur“, „Eiche topstar rohholzeffekt“, „Erle AH“, „Esche AH“, „Esche geölt“, „Esche natur“, „Esche topstar geölt“, „Esche topstar natur“, „Kirsche AH“, „Lärche“, „Roteiche AH“, „Ulme AH“, „Walnuss AH“, „Weiße Eiche AH“, „Weißtanne“ und „Zucker Ahorn AH“ werden gehobelte Hölzer perfekt gezeichnet. Wiederholungen der Holzmaserung werden maximal vermieden, sodass eigentlich kein Holz wie das andere aussieht. Die von SEMA ausgelieferten Stammdaten und Farbeinstellungen wurden so angepasst, dass an allen Stellen die neue Holz Textur „Eiche topstar geölt“ verwendet wird. Um auch in bestehenden Bauvorhaben mit den neuen Texturen zu arbeiten, können die Texturen in den Farbeinstellungen einfach über den Schalter „Standard“ geholt werden. Durch die neuen Texturen wirken Holzbauteile schon in der texturierten 3D Darstellung noch realistischer. Mit der fotorealistischen Darstellung kann das Projekt dann perfekt visualisiert werden.

GRD, CAD, BEM, MCAD

  • Ab sofort ist es möglich im SEMA Programm sogenannte QR-Codes zu erstellen. Um dies zu ermöglichen, wurde im CAD Text die Schriftart „QR-Code“ integriert. Wird ein einzeiliger Text verfasst und die Schriftart QR-Code verwendet, erstellt das Programm automatisch anstelle eines Textes, den passenden verschlüsselten QR-Code. Natürlich werden auch Platzhalter in einem QR-Code aufgelöst und darin entsprechend ausgewertet. Die Größe des Codes lässt sich wie bei einem normalen CAD Text über die Schriftgröße anpassen.
  • Wird ein CAD-Text verschoben, so wird ab sofort der bestehende Text im Mausbild mit angezeigt. Somit können Texte noch exakter beim Verschieben platziert werden.

Dachausmittlung

  • Ab der Version 20-1 werden Dachflächen in der texturierten 3D Darstellung nicht mehr mit einer Ziegeltextur, sondern als transparente, lilafarbene Fläche gezeichnet. Die Farbe wird aus der Standard Linienfarbe der Dachfläche in den Farbeinstellungen generiert.
    Die in den Farbeinstellungen definierte Dachziegeltextur wird nun korrekterweise nur gezeichnet, wenn die Dachschichten im 3D aktiviert sind. (Anzeige Einstellungen (F7)).
    Die transparente Dachfläche ermöglicht von nun an auch bestimmte Erzeugen-Befehle im 3D, bei denen der Bezug und die Transparenz von Dachflächen unbedingt notwendig sind. (siehe Neuerungen Sparrenlage) <Feature Film Freie Dachfläche>
  • Das Erzeugen von freien Dachflächen wurde in der Version 20-1 überarbeitet und um weitere Eingabemöglichkeiten erweitert. Somit ist es jetzt möglich ohne das Definieren eines kompletten Dachprofils eine Dachfläche über eine Rechteck Eingabe in der Draufsicht und im Vertikalschnitt schnell und einfach einzugeben.
    Wird in der Dachausmittlung der Erzeugen-Befehl „Dachfläche“ mit der Instanz „Dachfläche Rechteck“ aufgerufen, stehen bei der Eingabe in der Draufsicht hierfür drei Eingabeformen zur Verfügung, welche abhängig von den bekannten Eingabewerten verwendet werden können.
    Nach der Auswahl ob die neue Dachfläche einem bestehenden Teildach zugeordnet oder ein neues Teildach erzeugt werden soll, wird der Bezug „Traufe oder First“ für die Linieneingabe definiert.
    Bei der Eingabe mit der ersten Instanz wird zunächst die Höhe der Bezugskante für die neue freie Dachfläche definiert. Wird danach die Neigung der Dachfläche und die optionalen Angaben wie Neigungslänge und Grundmaß eingegeben, kann die Dachfläche über eine Linien-Eingabe erzeugt werden.
    Bei der Eingabe über die zweite Instanz wird nach der Definition von Eingabebezug und der Kantenhöhe die Dachfläche über die Neigungslänge und das Grundmaß bestimmt.
    Bei der dritten Instanz sind Traufhöhe und Firsthöhe die relevanten Werte, sowie die optionalen Angaben Neigungslänge und Grundmaß.
    Bei der Eingabe von freien Dachflächen im Vertikalschnitt können diese ebenfalls einem bestehenden Teildach zugeordnet oder ein neues Teildach erzeugt werden. Für die Eingabe im Schnitt stehen die bekannten Linieneingaben, sowie die Eingabe der Tiefe (Trauflänge) zur Verfügung.
    Mit diesen neuen Eingabemöglichkeiten in der Draufsicht und im Vertikalschnitt lassen sich mit der Eingabe von wenigen Werten sehr schnell Dachflächen erzeugen.
    Die bisherige Möglichkeit der Eingabe von Dachflächen als Freiform, wurde speziell für die 3D Schrägansicht ermöglicht und weiterentwickelt. Diese Möglichkeit eignet sich vor allem um schnell Dachflächen aus importierten Aufmesspunkten oder aus Punktwolken durch Anklicken der einzelnen Punkte im 3D zu generieren.
    Um dem Anwender die Eingabe zu erleichtern kann hier als erstes eine freie Bezugsebene oder eine automatische Bezugsebene nach Bestimmung den ersten drei Punkten gewählt werden. Bei diesen zwei Eingaben kann als Option entschieden werden, ob die Punkte senkrecht oder rechtwinklig auf die Bezugsebene projiziert werden sollen.
    Wird keine Bezugsebene bei der Eingabe gewählt können gegebenenfalls auch windschiefe Dachflächen entstehen, bzw. absichtlich erzeugt werden.
    Nach der Eingabe der freien Dachfläche kann wie gewohnt ein Dachaufbau definiert oder zugewiesen werden. Das nachträgliche Zuweisen von Dachprofilen einer freien Dachfläche ist nicht möglich. Freie Dachflächen können aber als Stammdatum gespeichert und bei Bedarf im Profilassistenten um weitere relevante Daten oder Bauteile erweitert werden. <Feature Film Freie Dachfläche>

Sparrenlage

  • Durch die Umstellung der 3D Darstellung von Dachflächen als transparente Flächen wurde die Basis für Erzeugen-Befehle der Sparrenlage in allen 3D Ansichten sowie in Vertikal- und Horizontalschnitten gelegt.
    Sparren können jetzt in der 3D Darstellung und in Schnitten mit den Befehlen „Sparren setzen“, „Sparren mit Bauteilbezug“, „Bereich einteilen“ und „Im Gebäuderaster einteilen“ erzeugt werden.
    Ebenfalls im 3D und in Schnitten lassen sich Pfetten in Dachflächen mit Sparren über die Erzeugen-Befehle „Aus Profil einlesen“ und „Höhenautomatik“ einzeichnen.
    Dabei wird die jeweilige Eingabe durch eine interaktive Vorschau der Bauteile unterstützt. <Feature Film Freie Dachfläche>
  • Das Spiegeln von Sparren wurde erweitert und ist jetzt auch in 3D Ansichten und in Vertikal- und Horizontalschnitten möglich.
  • Bei Widerlagerdächern ist es jetzt möglich die Länge des Schwelleneinschnittes am Sparren auf einen fixen Wert oder auf einen Wert von Außenkante Kniestock zu begrenzen.

Wand Decke

  • Für das Erzeugen von Multiwänden wurde die neue Option „Multiwandhöhe aus Einzelwandhöhe bestimmen“ in die Allgemeinen Voreinstellungen (Alt-F7) unter „Wände/Umriss“ im Reiter „Sonstiges“ integriert. Diese Funktionalität wurde speziell für negative Überstände am Untergurt entwickelt. (Fa. Gumpp & Maier)
  • Der Baustein-Container für Fenster und Türen wurde weiter verbessert und mit neuen Parametern ausgestattet. Dadurch ist es ab sofort möglich, im ersten Reiter „Konstruktion“, nicht nur auf Hölzer-Bausteine, sondern auch auf einzelne Hölzer und MCAD-Bausteine zu verweisen. Wird also ein Holz, welches in unterschiedlichen Baustein-Containern verwendet wird, in den Stammdaten abgeändert, so passt sich dieses automatisch in allen Containern an. Sollen einzelne Hölzer später in der Wandansicht auch korrekt auf der Bundlatte platziert werden, ist darauf zu achten, dass diese beispielsweise vom Untergurt in Richtung des Obergurts erzeugt werden. Zur Kontrolle kann die Bundlatte im Baustein-Container herangezogen werden.
    Ebenfalls neu ist die Möglichkeit MCAD-Bausteine völlig frei an 21 Bezugspunkten zu platzieren. Natürlich kann bei der Eingabe von einzelnen Hölzern und MCAD-Bausteinen auch die Leertaste zum exakten platzieren der Bauteile verwendet werden. Die Parameter innerhalb des Baustein-Containers wurden um die Option „Über Wandachse“ und die „Einbauluft“ erweitert.
    Über den Parameter „Über Wandachse“, lassen sich beispielsweise Hölzer, welche nicht die gesamte Stärke einer Wand aufweisen, von der Ansichtsseite der Wand auf der gegenüberliegenden Wandseite platzieren. Orientiert sich ein Holz auf der inneren Schichtseite der Wand und der Anschlag eines Fensters wird von Links 1 auf Links 3 abgeändert, so platziert sich das Holz auf der äußeren Schichtseite.
    Über den Parameter „Einbauluft“ kann geregelt werden, welche Bezugspunkte bei der Vergabe einer Einbauluft in der Schicht Holz/Mauer angepasst werden. Zur Auswahl steht die Option „Nein“, bei der die Bausteine fix an ihren Bezugspunkten bleiben. Bei der zweiten Option „Bauteil“ werden die Bezugspunkte des Fensters bzw. der Türe mit verschoben. Dies ist das bisherige Verhalten von Bausteinen bis zur Version 20-1. Bei der Option „Alle“, werden alle äußeren Bezugspunkte und die Bezugspunkte des Bauteils (Fenster/Türe) mit verschoben. Durch diesen Parameter kann also individuell pro Bauteil bestimmt werden, wie sich die Bauteile bei einer Änderung des Schichtüberstands verhalten. Durch all diese Neuerungen können Bausteine noch einfacher und individueller erstellt und behandelt werden.
  • Bei der Elektrokombination wurde die Option „Zuleitung“ um die Option „keine“ erweitert. Dadurch kann erreicht werden, dass Zuleitungen trotz eingestellter MCAD Bearbeitungen nicht erzeugt werden. Werden mehrere senkrechte Schalter übereinander platziert, kann somit verhindert werden, dass jeder Schalter eine zusätzliche Bearbeitung für die Zuleitung erzeugt.
  • Für Fenster und Türen wurde der neue Befehl „Fenster/Türe zuweisen“ integriert. Mit dieser neuen Funktion ist es möglich, bei bestehenden Fenstern und Türen die Geometrie sowie die Lage beizubehalten, fertigungstechnische Informationen und auch das Design auszutauschen. Dies bedeutet, dass die Breite, Höhe, Brüstungshöhe sowie die Sturzhöhe des Originalbauteils bestehen bleiben, alle anderen Informationen aber vom zugewiesenen Bauteil übernommen werden. Wird im ersten Reiter des Fensters bzw. der Türe die Sichtbarkeit des Anschlags auf „ja“ gestellt, so kann dieser beim Zuweisen des neuen Bauteils ebenfalls mit beeinflusst werden. Die neuen Befehle befinden sich jeweils in der Programmauswahl unter „Wände“ sowie für die Wandansicht unter „Wand Umriss“. Gerade nach einem IFC Import können auf diese Weise z.B. Fenster ohne Verlust der Geometrie komfortabel ausgetauscht werden.
  • In der Version 20-1 wurde das neue „Makro Plus“ entwickelt, welches die Grundfunktionalitäten des bestehenden Makros beinhaltet, aber durch neue Techniken mehr Möglichkeiten und Flexibilität schafft. Integriert wurde das neue „Makro Plus“ in der Programm Auswahl unter Wände, Dachausmittlung, Decken Umriss und für die Wandansicht unter „Wand Umriss“. Das neue Makro Plus befindet sich in den Stammdaten in der Gruppe „Fenster/Türen/Makros/Elektro“. Hier wurde die neue Gruppe „Makro Plus“ sowie der zugehörige „Makro-Container“ eingegliedert. Im ersten Reiter des Makros Plus wird wie bisher die Geometrie und diverse Höhenbezüge des Makros definiert. Neu im ersten Reiter des Makros ist der „Makroanschlag“. Dort können wie bei einem Fenster oder einer Türe vier verschiedene Anschläge des Makros eingestellt werden (Rechts 1, Rechts 2, Links 1 und Links 2). Wurden die Bausteine für das Makro entsprechend vordefiniert, greifen diese beim Tauschen des Anschlags auf diese Funktion zu. Somit lassen sich beispielsweise Hölzer, welche nicht die gesamte Stärke einer Wand aufweisen, von der Ansichtsseite der Wand auf die gegenüberliegende Wandseite platzieren. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, dass der Anschlag des Makros beim Setzen, Kopieren oder Verschieben des Makros mit dargestellt wird.
    Der zweite Reiter des Makro Plus wurde komplett umgestaltet. Wie schon beim Fenster und der Türe können dem Makro jetzt bis zu sieben Makro-Container zugewiesen werden. Die Funktionalitäten und die neuen Bezugspunkte sind dabei identisch zum bestehenden Container der Fenster und Türen. Dadurch können unterschiedlichste Bauteile miteinander kombiniert und über Bezugspunkte frei platziert werden.
    Im dritten Reiter kann jetzt frei gewählt werden, welche Schichtüberstände getauscht werden sollen. Zur Auswahl stehen die Einstellungen „Anfang/Ende“, „Links/Rechts“ sowie „Beides/Diagonal“. Somit können die Überstände des Makros beim Tauschen des Anschlags noch flexibler reagieren.
    Die letzten drei Reiter des Makro Plus verhalten sich identisch zum bestehenden Makro.
    In den Anzeige-Einstellungen (F7) wurde unter Wände, Makros, zum Steuern der Draufsichtssymbolik der bekannte Detaillierungsgrad integriert.
    Dank des neuen Makro-Containers kann das Makro Plus jetzt noch flexibler und individueller vordefiniert werden. <Feature Film Makro Plus>
  • Im dritten Reiter von Fenster und Türen kann jetzt frei gewählt werden, welche Schichtüberstände getauscht werden sollen. Zur Auswahl stehen die Einstellungen „Anfang/Ende“, „Links/Rechts“ sowie „Beides/Diagonal“. Somit können die Überstände beim Tauschen des Anschlags noch flexibler reagieren.

Wand- und Deckenhölzer

  • In der Draufsicht lassen sich jetzt auch geneigte Konstruktionsebene erzeugen. Für diese neue Funktion wurde das bestehende Icon für das Erzeugen von Konstruktionsebenen durch ein neues Icon mit Pull Down ersetzt. Zur Auswahl stehen der bisherige Befehl „Konstruktionsebene erzeugen“ und neu, „geneigte Konstruktionsebene erzeugen“.
    Für die Eingabe einer geneigten Konstruktionsebene in der Draufsicht stehen drei Eingabeformen zur Verfügung, welche abhängig von den bekannten Eingabewerten verwendet werden können.
    Zunächst wird der Bezug „untere Höhe“ oder „obere Höhe für die spätere Linieneingabe definiert.
    Bei der Eingabe mit der ersten Instanz wird zuerst die Höhe der Bezugskante definiert. Wird danach die Neigung der Konstruktionsebene und die optionalen Angaben wie Neigungslänge und Grundmaß eingegeben, kann die Konstruktionsebene über eine Linien-Eingabe erzeugt werden.
    Bei der Eingabe über die zweite Instanz wird nach der Definition von Eingabebezug und der Kantenhöhe die Konstruktionsebene über die Neigungslänge und das Grundmaß bestimmt.
    Bei der dritten Instanz sind „untere Höhe“ und „obere Höhe“ die relevanten Werte, sowie die optionalen Angaben Neigungslänge und Grundmaß.
    Um jeweils die Eingabe abzuschließen wird noch die Dicke und die Blickrichtung definiert.
    Bei der Eingabe von geneigten Konstruktionsebenen kann über einen Optionen-Schalter ausgewählt werden, ob direkt ein Flächenumriss erzeugt werden soll oder nicht.
    Dieser Flächenumriss wird jetzt auch im 3D dargestellt und kann im F7 (Konstruktionsebene/ 3D) geschalten werden. Ist kein Flächenumriss für die Konstruktionsebene vorhanden, wird automatisch eine Hilfsebene angezeigt.

Blech

  • Im Alt+F7 unter Auswertung – Deckungen wurde die Einstellung der Biegeverkürzung um „benutzerdefiniert“ erweitert. Mit dieser Einstellung kann eine benutzerdefinierte Biegeverkürzungstabelle für Blechbauteile verwendet werden.
  • Das Ändern von Blechbausteinen in der Stammdatenverwaltung wurde ermöglicht. (Frankreich)
  • Für Blechkantprofile wurden Aufkantungen am Bauteil Anfang/Ende ermöglicht. Hierbei kann jedem Linien- und Umschlag-Element ein eigenes Aufkantungs-Stammdatum zugewiesen werden.
    Das Stammdatum eines Kantprofils wurde für die Aufkantungen am Anfang/Ende um den Reiter „Flz“ erweitert. In diesem Reiter sind je nach Linien-/Umschlags Anzahl entsprechend viele Verweisfelder gelistet. In der Stammdatenverwaltung sind die Verweisfelder in Falze am Anfang und Falze am Ende aufgeteilt. Es können über die Verweisfelder Aufkantungen und Falzausbildungen zugewiesen werden. Beim Ändern-Befehl eines bereits erzeugten Bauteils sind die Verweisfelder in „Falze am markierten Ende“ und „Falze gegenüberliegend“ aufgeteilt. Wenn der Mauszeiger in der 3D Ansicht auf der Zeichenfläche steht, wird ein roter Pfeil entlang des im Stammdatum markierten Linien/Umschlag-Elements erzeugt. Die Verweisfelder können mit Tab oder den Pfeiltasten durchgeschalten werden. So erkennt der Anwender unmittelbar, um welches Element es sich handelt.
    Die Aufkantungen für Blechkantprofile enthalten vier neue Einstellmöglichkeiten unter „Anschluss an Kantprofile“. Mit der Einstellung „Länge links“ können die Optionen „automatisch“, „original Falz“ oder ein freier Wert ausgewählt werden. „Automatisch“ erkennt die Länge des vorhergehenden/nachfolgenden Profilelements, „original Falz“ verwendet die Länge, die im Falz-Stammdatum definiert wurde und in der freien Eingabe kann eine beliebige Länge eingegeben werden.
    Mit der Einstellung „Winkel links“ können die Optionen „automatisch“, „rechtwinklig“ oder ein freier Wert ausgewählt werden. „Automatisch“ erkennt den Winkel des vorhergehenden/nachfolgenden Profilelements, „rechtwinklig“ erzeugt die Aufkantung im rechten Winkel und bei der freien Eingabe kann ein beliebiger Winkel definiert werden. Die identischen Einstellungen gibt es für Länge und Winkel an der rechten Seite.
    Für Blechbauteile wurde der Bearbeiten-Befehl „Textur 3D“ geöffnet. Mit diesem Befehl kann direkt die Textur eines Blechbauteils geändert oder neu zugewiesen werden. Weiter wurde auch der Stammdaten-Container für Texturen bei Blechbauteilen geöffnet. So können noch einfacher Texturen mit einem Mausklick Blechbauteilen zugewiesen werden. <Feature Film Neuerungen Blech>
  • Beim Erzeugen von Linienelementen im Profilassistent wurde der Default auf 90° umgestellt.
  • Die Eckverschneidung auf Gehrung von Kantprofilen wurde erweitert. Über den neuen Optionenschalter werden Profilelemente von gleichartigen Profilen über die einzelnen Stirnflächen miteinander verschnitten. (Fa. Pohl)

FHP Automatismen

  • Beim Überschneiden von Nagellinien, wurden bisher alle Nagellinien der betroffenen Schicht gelöscht. Um dieses Verhalten zu optimieren, wurden 2 neue Varianten für diesen Problemfall entwickelt. In den Voreinstellungen (Alt+F7) unter „Wände / Umriss“ im Reiter „Automatik“ wurde die Option „Aufbringen der Nagelung bei Überschneidung“ integriert. Zur Auswahl stehen folgende Varianten:
    Löschen: Bei dieser Einstellung werden alle Nagellinien der betroffenen Schicht gelöscht. Das ist bisherigen Verhalten bis zur Version 20-1.
    Optimiert: Bei dieser Variante werden Nagellinien welche sich überschneiden erkannt und das Programm erzeugt ausschließlich Nagellinien, welche sich nicht überschneiden. Dies hat den Vorteil, dass nicht alle Nagellinien der Schicht händisch neu erzeugt werden müssen.
    Überkreuzt: Bei dieser Einstellung werden Nagellinien auch dann erzeugt, wenn diese sich überschneiden. Je nach Situation kann es bei dieser Einstellung dazu kommen, dass Nagellinien nachträglich gelöscht werden müssen.

Treppe

  • Der Maschinenexport von Gehrungsverbindungen zwischen Tritt- und Setzstufen, speziell bei der Verleimoptimierung, wurde verbessert. (Fa. Schädlich)
  • Mit dem neuen Bauteil Füllung komplettiert SEMA seine Geländer Bauteile der Treppe. Glas-, Stahl-, Kunststoff- oder Holzfüllungen können nun einfach erzeugt werden. Die Füllung kann wahlweise als Bauteil im Geländer-Datensatz hinterlegt werden oder manuell an einer bestehenden Treppe eingegeben werden. Beide Male beeindruckt die Füllung durch einen hohen Grad an Flexibilität.
    In der Programauswahl, unter Treppen, steht das neue Bauteil „Füllung“ zur Verfügung. Wählt man den Befehl öffnet sich das Stammdatum zur Füllung. In der Eingabezeile wird nach der Treppe bzw. nach der Seite gefragt, auf der die Füllung erzeugt werden soll. Mit Eingabe der „von“, „bis“ Punkte wird die Geländerfüllung erzeugt und nach den eingestellten Parametern berechnet.
    Im Stammdatum der Füllung kann die Stärke definiert werden.
    Bei der Einstellung „Schnitt Podest“ kann wahlweise mit Gehrungs- oder Senkelschnitt die Füllung an einem Podest Übergang aufgetrennt werden. Mit „Gehrungschnitt“ entsteht eine Gehrungsverbindung, mit „Senkelschnitt“ ist der Bauteilstoß senkrecht. Mit der Einstellung „Verbunden“ wird das Bauteil bei einer Podest Situation nicht aufgetrennt.
    Mit dem Schwungbezug „Bezug unten“ und „Bezug oben“ definiert man von welchem Bauteil der Schwung auf welche Weise übernommen wird.
    Bezug unten „TS abgetreppt“: Die Füllung nimmt als Bezug die Oberfläche der Tritt- und Setzstufen (Oberkante bei Trittstufen und Vorderkante bei Setzstufen). Die Unterkante der Füllung wird somit abgetreppt erzeugt. Mit den Einstellungen „Abstand unten TS“ und „Abstand unten SS“ können Abstände von der Oberfläche definiert werden. Bei positiven Werten bewegt sich die Füllung von den Oberflächen weg bei negativen werten bewegt sie sich in das Bauteil hinein und erzeugt gegebenenfalls eine Bearbeitung in der Tritt- oder Setzstufe.
    Bezug unten „TS Vorderkante“: Die Füllung bezieht sich auf die Trittstufen Vorderkante. Somit nimmt die Unterkante der Füllung den Neigungswinkel der Treppe an. Mit der Einstellung „Abstand unten Schwung“ kann ein Abstand zur Trittstufen Vorderkante vergeben werden. Bei negativen Werten bewegt sich die Füllung von der Trittstufen Vorderkante in das Bauteil hinein, bei positiven Werten bewegt sie sich vom Bauteil weg.
    Bezug unten „TS Hinterkante“: Die Füllung bezieht sich auf die Trittstufen Hinterkante. Somit nimmt die Unterkante der Füllung den Neigungswinkel der Treppe an. Mit der Einstellung „Abstand unten Schwung“ kann ein Abstand zur Trittstufen Hinterkante vergeben werden. Bei positiven Werten bewegt sich die Füllung von der Trittstufen Hinterkante in das Bauteil hinein, bei negativen Werten bewegt diese sich vom Bauteil weg und erzeugt gegebenenfalls eine Bearbeitung in der Tritt- oder Setzstufe.
    Bezug unten „Wange Oberkante“: Die Füllung nimmt als Bezug die Oberkante der Wange . Die Unterkante der Füllung nimmt somit den oberen Wangenschwung an. Bei positiven Werten beim Abstand unten, bewegt sich die Füllung von der Wangen Oberkannte weg bei negativen Werten bewegt es sich in das Bauteil hinein und erzeugt eine Bearbeitung in der Wange.
    Bezug unten „Gurt Oberkante“: Die Füllung nimmt als Bezug die Oberkante des Gurtes. Die Unterkante der Füllung nimmt somit den oberen Gurtschwung an. Bei positiven Werten beim Abstand unten, bewegt sich die Füllung der Gurt Oberkannte weg bei negativen Werten bewegt es sich in das Bauteil hinein und erzeugt eine Bearbeitung im Gurt.
    Ist keine geeignete Kante als Bezugskante vorhanden kann sich die Füllung auf die „eigene Oberkante“ beziehen. Mit dem „Abstand unten Schwung“ wird mit einem positiven Wert die Breite der Füllung definiert.
    Bezug oben „TS Vorderkante“: Diese Einstellung wird z.B. verwendet, wenn die Füllung auch als Handlauf dient. Mit der Einstellung „Richtung“, die nur in der Verbindung mit „TS Vorderkante“ aktiv ist, wird definiert ob der Abstand senkrecht, parallel, mit Brüstung absolut parallel oder Brüstung relativ parallel berechnet wird. Beim Abstand wird der benötigte Wert eingetragen.
    Bezug oben „Gurt Unterkante“: Die Füllung nimmt als Bezug die Unterkante des Gurtes. Die Oberkante der Füllung nimmt somit den unteren Gurtschwung an. Bei positiven Werten beim Abstand oben, bewegt sich die Füllung von der Gurtunterkante weg, bei negativen Werten bewegt diese sich in das Bauteil hinein und erzeugt eine Bearbeitung im Gurt.
    Bezug oben „Handlauf Unterkante“: Die Füllung nimmt als Bezug die Unterkante des Handlaufes. Die Oberkante der Füllung nimmt somit den unteren Handlaufschwung an. Bei positiven Werten beim Abstand oben, bewegt sich die Füllung von der Handlauf Unterkante weg, bei negativen Werten bewegt diese sich in das Bauteil hinein und erzeugt eine Bearbeitung im Handlauf.
    Bezug oben „eigene Unterkante“: Die Füllung nimmt Bezug auf die eigene Unterkante. Mit dem Abstand wird die Breite der Füllung definiert. Die abgetreppte Form wird nicht übernommen.
    Unter „Abstände und Rundungen“ kann mit „Abstand Anfang“ und „Abstand Ende“ der Füllung eine Distanz vom Antritt und Austritt der Treppe vergeben werden. Mit „Abstand Anfang Pfosten“ und „Abstand Ende Pfosten“ kann eine Distanz zum Pfosten vergeben werden. Mit „Abstand Anfang Knick“ und „Abstand Ende Knick“ kann eine Distanz zu einer Treppen Ecke vergeben werden.
    Im Untermenü der Verrundung kann für die Ecken am Anfang unten, Anfang oben, Ende unten, Ende oben entweder eine Fase (Definition über Schenkel X und Schenkel Y) oder eine Rundung mit einem jeweiligen Radius an der Ecke definiert werden.
    Wie bei jedem Brettbauteil kann auch bei der Füllung mit der „Lage im Geländer“ der Abstand zur Geländer Achse vergeben und die Bezugsseite mit „Innen“, „Außen“ oder die Achse festgelegt werden.
    Unter dem Reiter „Aus“ kann, wie bei jedem Brettbauteil, der Eckanschluss definiert werden.
    Einzigartig ist, dass unter dem Reiter „End“(Endtyp) nun für Anfang, Ende, Unten und Oben jeweils ein Entyp definiert werden kann. Somit können an allen vier Seiten z.B. Glas Halter zugewiesen werden.
    Die übrigen Reiter verhalten sich gleich wie bei den Brettbauteilen Handlauf und Gurt.
    Ist die Füllung der Treppe zugewiesen oder durch Verweis im Stammdatum automatisch erzeugt, kann die Füllung wie alle anderen Brettbauteile behandelt werden. Das heißt die Bearbeiten-Befehle Stanzen und Anfügen sind möglich. Ebenso können Änderungen am Spline über die Lage-Befehle durchgeführt werden. Wird die Bezugskante eines Bezugsbauteil verändert, ändert sich der Spline der Füllung automatisch mit. <Feature Film Geländerfüllungen>

Statik

  • Das Übergabemenü für den Statik Export an das Programm ACORD von der Fa. ITech wurde in der Version 20-1 erweitert. Im Menü kann jetzt der Pfad auf ein installiertes ACORD Programm, der Speicherpfad sowie der Dateiname definiert werden.
    Werden jetzt einzelne oder alle Bauteile aus dem Sema Programm exportiert, öffnet sich automatisch das ACORD Programm.

Stammdaten Bausteine Inhalt Pflege

  • Im SEMA data store wurde unter dem neuen Reiter „Blech“ der Stammdatenordner „Kantprofile“ zur Verfügung gestellt. Dieser Ordner enthält fertige Kantprofile für unterschiedliche Anwendungsfälle: Kappleisten, Kehlen, Mauerabdeckungen, Ortgänge, Seitenkehlen, Traufbleche und Wandanschlüsse. Unter anderem sind dort automatische Profile (gekennzeichnet mit einem Zahnrad) wie z.B. eine Kehle vorhanden. Bei diesem Profil werden beim Erzeugen zwei Dachflächen abgefragt und der Kehlwinkel automatisch angepasst. Eine weitere Stammdatenart sind flexible Blechprofile (gekennzeichnet mit einem grünen Stern). Bei diesen Profilen können bestimmte Werte/Parameter auf dem ersten Reiter (Dat) eingetragen werden, welche interne Berechnungen anstoßen. So konnten z.B. bei sämtlichen Profilen die Spengler Fachregeln abgebildet werden.
  • Für den Stammdatenordner „Rothoblaas 2-01“ steht ein Update zur Verfügung. Es wurden diverse Bearbeitungen bei den Balkenträgern Alumaxi und Alumidi angepasst.
  • Für den Stammdatenordner „SIHGA 3-01“ steht ein Update bereit. Beim Verbinder „IDEFIX“ wurde der Bohrdurchmesser angepasst.
  • In die SEMA Stammdaten wurden reale und detailgetreue Holztexturen für Treppenbauteile integriert. (Eine detaillierte Beschreibung finden Sie unter „3D Darstellung Visualisierung“)
  • In der neuen Gruppe „Geländer mit Füllung“ (Treppe, Geländer) wurden mehrere Beispieldaten bereitgestellt. Verwendet werden hierzu konstruktiv verschiedene Glasfüllungen aus der neuen Gruppe „Geländer-Füllung“.
  • Für Blechkantprofile wurden Aufkantungen am Bauteil Anfang/Ende ermöglicht. Hierbei kann jedem Linien- und Umschlag-Element ein eigenes Aufkantungs-Stammdatum zugewiesen werden. Mehrere Beispieldaten stehen zur Verfügung. (Deckungen, Falzausbildungen, Aufkantungen)
  • Das neue Makro Plus befindet sich in den Stammdaten in der Gruppe „Fenster/Türen/Makros/Elektro“. Hier wurde die neue Gruppe „Makro Plus“ sowie der zugehörige „Makro-Container“ eingegliedert. In der Gruppe „Holzrahmenbau“ liegt ein Beispiel für ein Spülkasten-WC.
  • Im SEMA data store wurde eine Produktpalette des Verbindungsmittelherstellers E.u.r.o.Tec GmbH integriert und steht zum Download zur Verfügung. Der Stammdatenordner "EuroTec GmbH 1-01" enthält die Schraubenserie "KonstruX", die Einhängeträger "Magnus" in unterschiedlichen Einbauvarianten, "Pedix" Stützenfüße, sowie Scherplatten, Scherwinkel, Zuganker, Stabdübel und Zuglaschen.

Materialliste

  • Das Menü für die Maskeneinstellung kann jetzt in der Höhe angepasst werden. (Fa. Mayle, u.a.)

Einzelstab

  • Für Standard Stahlbauteile (L-, U-, T-, Z-, I-Profile, sowie Rechteck- und Rundprofile) wurde der Transfer in die Einzelstabliste ermöglicht. Hierzu wurde das Stammdatum auf dem Reiter „So“ um „Bauteilstatus“ – „Transfer Einzelstab“ – „ja/nein“ erweitert.

DXF Schnittstelle

  • Beim Import von DXF und DWG Dateien als Grafik wird jetzt die Option „Punkte importieren“ in den Voreinstellungen (Alt+F7) unter „Daten Import/Export“ korrekt ausgewertet.

IFC Import/Export

  • Der Export von an Makros verankerten 3D Objekten wurde ermöglicht. (Fa. Strüby)
  • Alle Bauteile mit ML Reiter haben den neuen Reiter „IFC“ bekommen. Auf diesem Reiter werden fortan die IFC Standard Parameter „Name“, „Beschreibung“, „Objekttyp“ „Bauteiltyp“ (bisher auf dem ML Reiter), „Untertyp“ und „Typdefinition“ geführt.
    Im Feld „Name“ und im Feld „Beschreibung“ kann ein freier Text oder über einen Rechtsklick auch ein Platzhalter eingegeben werden. Im Feld „Objekttyp“ kann eine weitere Information über einen freien Text oder Platzhalter eingegeben werden. Diese eignet sich ideal z.B. für Bauteiltypen, bei welchen kein standardisierter Untertyp vorgegeben ist. Im Feld „Bauteiltyp“ wird der jeweilige Bauteiltyp eingestellt. Je nach Bauteil stehen nur sinnvolle Bauteiltypen zur Auswahl. Standardmäßig steht in diesem Feld „automatisch“. Mit dieser Einstellung wird das Feld automatisch beim Export mit einem Bauteiltyp gefüllt. Bauteile, welche bereits mit einem definierten Bauteiltyp exportiert werden können, z.B. Dach, Wand, Decke, Hölzer und Deckungen bekommen dann automatisch den korrekten IFC-Bauteiltyp. Bauteile, welche noch keinen von SEMA definierten IFC Bauteiltyp bekommen, erhalten beim Export einen allgemeinen 3D Objekt IFC-Bauteiltyp (IfcElementProxy). Bei diesen Bauteilen kann über das Auswahlmenü ein gewünschter IFC-Bauteiltyp manuell eingestellt werden.
    Für bestimmte Bauteiltypen gibt es sogenannte Untertypen. Je nach Bauteiltyp wird das Feld „Untertyp“ aktiv und es kann ein möglicher Untertyp gewählt werden. Beispielsweise kann beim Bauteiltyp „IfcMember“ (Stab-Bauteil) unter anderem der Untertyp „rafter“ (Sparren) oder „purlin“ (Pfette) gewählt werden. <Feature Film BIM mit SEMA - Weiterentwicklung der IFC Schnittstelle>
  • Mit Hilfe der „Typdefinition“ lassen sich gemeinsame Eigenschaften und Attribute von Bauteilen, die den gleichen Bauteiltyp haben, zusammenfassen. IfcWallType ist zum Beispiel eine Typdefinition, auf die zahlreiche Wände (IfcWall) verweisen. Beispielsweise können für Außenwände, Innenwände und Vorwände unterschiedliche Typdefinitionen vergeben werden. Im Stammdatum der Typdefinition kann ein Typ festgelegt werden. Je nach Bauteiltyp gibt es ein Auwahl Menü analog zum Untertyp. Ein definierter Typ in der Typdefinition sticht den Untertyp, der somit inaktiv wird und den eingestellten Typ in der Typdefinition lediglich zur Anzeige bringt. Wird der Typ in der Typdefinition auf „notdefined“ eingestellt oder es ist keine Typdefinition vorhanden, bleibt der Untertyp aktiv und kann direkt im Stammdatum des Bauteils verwendet und eingestellt werden. Unter „Name“, „Beschreibung“, „Kennzeichnung“ und „Elementtyp“ kann ein freier Wert eingegeben werden. Die „GlobalID“ ist ein inaktives Informationsfeld, bei welchem die eindeutige ID angezeigt wird. Jede Änderung der Typdefinition generiert eine neue GlobalID. Unter den flexiblen Eigenschaften werden entsprechende PSets angezeigt. <Feature Film BIM mit SEMA - Weiterentwicklung der IFC Schnittstelle>
  • Jedes Bauteil kann, je nach Informationsdichte und Zweck, beliebige Attribute/Eigenschaften tragen. Diese werden neben den Ifc Standard Parametern in sogenannte Ifc Property Sets (kurz: PSet) zusammengefasst. PSets sind Attributgruppen, die unterschiedlich viele bauteilspezifische Attribute enthalten können. Es gibt dazu allgemeine PSets, die von BuildingSmart definiert wurden (Pset_WallCommon, Pset_WindowCommon, usw.), aber auch individuell erstellte PSets, mit selbst definierten Attributen.
    Die PSets werden bei jedem Bauteil auf dem Ifc Reiter unter den Standard Parametern alphabetisch gelistet. Mit einem Klick auf das „+“ vor dem Namen des PSets werden alle enthaltenen Werte angezeigt. Alle Werte und Attribute haben nur die Leseberechtigung und können nicht editiert werden. Die einzelnen Informationen können mit Rechtsklick als Platzhalter definiert und z.B. auf der Zeichnung oder für die Materialliste ausgewertet werden. Hierfür wurde bei den Platzhaltern das Thema „Ifc (Standard+Eigenschaften)“ eingeführt. Die Platzhalter von PSets werden wie folgt zusammengesetzt: @X-IFC-P{«PSetName«»AttributName»}@
    Mit Hilfe der Platzhalter können beispielsweise bestimmte Werte aus den vorhandenen PSets in den ML Reiter übernommen werden und somit auch in die Materialliste übertragen werden.
    Um PSets auch von Ifc Verknüpfungen anzeigen zu können, wurde der Kontroll-Befehl für Bauteile erweitert. Mit dem Befehl „Kontrolle“ - „Kontrolle Bauteil (STRG+4)“ wird nun von jedem Bauteil, das markiert wird, das Stammdatum im Lesemodus angezeigt. Bei Ifc Verknüpfungen können mit dieser Funktion von einzelnen Bestandteilen die PSets angezeigt werden. Die einzelnen Bestandteile der Ifc Verknüpfung werden farblich hervorgehoben, wenn man mit dem Mauszeiger auf diese fährt. Wird das Objekt angeklickt, werden die Ifc Eigenschaften und Attribute im Kontroll-Fenster angezeigt. <Feature Film BIM mit SEMA - Weiterentwicklung der IFC Schnittstelle>
  • Der IFC Import Dialog wurde um „Vorschau erzeugen an/aus“ erweitert. Hierfür wurde das neue Icon „Vorschau anzeigen“ in der oberen Icon-Leiste des Import Dialogs integriert. Standardmäßig ist dieses Icon aktiviert und es wird automatisch eine Vorschau beim Importieren einer IFC Datei erzeugt. Speziell bei sehr großen IFC Dateien kann es von Vorteil sein, die IFC Vorschau zu deaktivieren und z.B. über Geschoße oder Bauteil-Typen eine entsprechende Auswahl zu treffen. Wird die Vorschau anschließend wieder aktiviert, werden nur die gewählten Geschoße/Bauteil-Typen angezeigt. Selbstverständlich kann auch ohne Vorschau ein Import gestartet oder eine Ifc Verknüpfung erstellt werden.
    Ein weiteres neues Icon in der Icon-Leiste des Import Dialogs betrifft die Bauteilfarben. Dieses – standardmäßig aktivierte Icon - zeigt die Originalfarbe der Bauteil bereits in der Vorschau an. Sind für die Bauteile der IFC Datei keine Farben definiert, werden diese weiß angezeigt. Wird das Icon deaktiviert, werden die SEMA Bauteilfarben verwendet (IfcRoof, IfcSlap (Roof) ( rot, IfcBeam, IfcColumn, IfcMember ( braun, etc.)
    Beide Icons merken sich den zuletzt eingestellten Status und müssen nicht jedes Mal neu aktiviert/deaktiviert werden.
    Bei diversen IFC Dateien aus verschiedenen Programmen werden Dächer/Dachkörper teilweise auf unterschiedlichste Arten modelliert. Um beim Import von IFC Dateien ein bestmögliches Ergebnis bzgl. der Dachfläche zu erzielen, wurde die Option „Dachfläche – Unterseite Ifc-Dachkörper / Oberseite Ifc-Dachkörper“ eingeführt. Mit dieser neuen Möglichkeit kann beim Import entschieden werden, ob aus der Unter- bzw. die Oberseite des Ifc-Dachkörpers eine SEMA Dachfläche erzeugt wird.
    Importierte Bauteile erhalten im Stammdatum die Kennzeichnung „(*)“. <Feature Film BIM mit SEMA - Weiterentwicklung der IFC Schnittstelle>
  • Für den IFC Export wurden weitere Optionen implementiert. Es ist nun möglich, nur markierte oder nur sichtbare Bauteile zu exportieren. Ein wichtiger Hinweis dazu ist, dass übergeordnete Bauteile automatisch mit exportiert werden müssen. Am Beispiel eines Wandholzes wird trotz des markierten/sichtbaren Holzes der Wandkörper mit exportiert, da das Holz mit der Wand verknüpft ist.  <Feature Film BIM mit SEMA - Weiterentwicklung der IFC Schnittstelle>
  • Um den Datenaustausch via IFC mit anderen Programmen weiter zu verbessern, wurde die Geschoßverwaltung überarbeitet. Es wurde nun ermöglicht, ein Wand- und ein Deckengeschoß zusammen zu fassen. Hierfür dient die neue Spalte „Stockwerk“. Wer mit dieser neuen Spalte arbeitet, muss die SEMA Geschoße als Teilgeschoße verwenden. Unabhängig vom IFC Export gibt es mit dieser Neuerung auch die Möglichkeiten, Geschoße nach Bedarf zu gliedern. Am Beispiel eines Hauses mit sieben SEMA Geschoßen könnte die Gliederung so aussehen:
     

      Stockwerk   Geschoßname
      Dachgeschoß   Sparrenlage
      Dachgeschoß   Dachgeschoß Wände   
      Dachgeschoß   Dachgeschoß Boden
      Erdgeschoß   Erdgeschoß Wände
      Erdgeschoß   Erdgeschoß Boden
      Kellergeschoß     Kellergeschoß Wände
      Kellergeschoß   Bodenplatte

    Die SEMA Geschoße werden nach gleichen „Stockwerken“ beim IFC Export zu einem Stockwerk zusammengefasst. Wird eine IFC Datei mit Decken und Wänden in einem Geschoß importiert, werden diese im SEMA in einzelne Geschoße (Wandgeschoß und Deckengeschoß) aufgeteilt. Hierbei steht der Geschoßname in der Spalte „Stockwerk“ z.B. Dachgeschoß und die Geschoße in der Spalte „Geschoßname“ z.B. Dachgeschoß (für Wände) und Dachgeschoß D (für Decke).
    Beim Erstellen oder Ändern eines Geschoßes kann der Name des Stockwerks eingegeben werden. Um Schreibfehler zu vermeiden, können die eingegebenen Stockwerksnamen bei weiteren Geschoßen über ein Auswahl Menü gewählt werden.
    Die Spalte „Stockwerk“ ist kein Pflichtfeld für Geschoße und es kann nach wie vor auch wie bisher mit den SEMA Geschoßen gearbeitet werden. <Feature Film BIM mit SEMA - Weiterentwicklung der IFC Schnittstelle>

  • Für den Import von IFC Dateien wurde eine direkte Stammdatenzuweisung von Wänden, Decken, Türen und Fenstern ermöglicht. Voraussetzung hierfür ist, dass zum einen der Name in der Typdefinition identisch zum Stammdatennamen ist, zum anderen muss der Stammdatenordner mit den entsprechenden Stammdaten als aktiver Ordner eingestellt sein. Sind die Voraussetzungen gegeben, werden beim Import der IFC Datei automatisch die korrekten Stammdaten von Wänden, Decken, Türen und Fenstern erzeugt.

Aufmess-Systeme

  • Der direkte Ausdruck von Punktwolken wurde ermöglicht.
  • Werden DXF Linien über den Befehl „Messpunkte importieren“ eingelesen, so wird die Bemerkung im ML Reiter der daraus resultierenden 3D Linien mit dem Layer Namen gefüllt. Somit kann der Layer Name mit der freien Bauteilbeschriftung (F7) angezeigt werden. (Fa. Linker)

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